18 März 2017

Osterrabatt: Geschenkstipp mit Oochi Poochi


Mit dem Stricken verhält es sich bei mir in etwas so wie mit dem Knüpfen. Ich finde die Endresultate ganz besonders zauberhaft, aber ich schaffe es trotz wiederholten Vorhabens nicht, mich zu aller Anfang in die Materie einzuarbeiten und mich an die Stricknadeln bzw. den Webrahmen zu setzen. Ich habe das Häkeln schon immer dem Stricken vorgezogen, vielleicht auch aus dem einfachen Grund, weil ich beim Stricken nie die Schwelle von einem Schal in Glatt und verkehrt überschritten habe, was ich bis heute zutiefst bereue. Das Handarbeiten generell war in meiner Schulzeiten sehr verpönt, wurde als "altfaderisch" wie man hier zu sagen pflegt, abgetan, und obendrein empfand ich es als viel zu zeitraubend. Die Ungeduld hatte mich fest in ihren Fängen. Erst im Laufe von vielen Jahren, genauer gesagt, zeitgleich mit dem Beginn meiner ersten Karenz vor 8 Jahren, habe ich meine Liebe zum Gestalten, dem ein durchaus meditativer Charakter zugrunde liegt wie ich finde, wiederentdeckt. Denn kreativ war ich bis dato schon immer.

Eine Parallele, die ich mit Brigitte, dem kreativen Kopf hinter dem neu gegründeten Wiener Label Oochi poochi, teile. Mit ihrem innovativen Label beweist sie, dass das Stricken so gar nicht schnöde ist. Mit ihrer Liebe zum Designen von Strickwaren und zum Kombinieren von hochwertigen harmonisch abgestimmten Garnen untereinander und den hübschen Libertystoffen zeigt sie, wie liebevoll, ideenreich und modisch Strickware für die Kleinsten unter uns sein kann.



Selbermachen statt Stangenware

Die Geburt eines Kindes beflügelt Gestaltungsfreude und Phantasie, und keine Lebensphase regt in diesem Ausmass und in dieser Intensität zu Kreativität an, davon bin ich überzeugt.
Die Begabung, mit seinen eigenen Händen etwas Schönes zu schaffen, wurde Brigitte sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Bereits im Kleinkindalter betätigte sie sich kreativ und konnte mit 3 Jahren höre und staune, einen Knopf annähen, während andere Kinder eine Präferenz für herkömmliches "altersgerechtes" Spielzeug hegen. Als kleines Kind lernte sie stricken, malte und zeichnete mit Hingabe. Im Erwachsenenalter waren es diese Tugenden, die sie veranlassten, ein Bühnenbildstudium zu absolvieren. Nach vielen Jahren als vielgereiste Dramaturgin hat sie sich nun entschlossen, einen für sie neuen beruflichen Weg einzuschlagen, um sich voll und ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Stricken und Designen, widmen zu können. Angefangen hatte es mit einem grauen Kaschmirpulli für die Tochter, damals ein Baby, die ihr seitdem als das wohl reizendste Modell EVER zur Seite steht.




Nachhaltigkeit statt Konsumwahn 

Oochi Poochi steht für 100% made in Austria. Umweltbewusstsein wird hier ganz groß geschrieben. Es werden im Sinne der Nachhaltigkeit ausschließlich auf Schadstofffreiheit geprüfte Biomaterialien mit hoher Qualität verwendet, und jedes Stück wird in liebevoller Hingabe designed und von dem ein-Frau-Unternehmen in Handarbeit gefertigt. Unseren Planeten und seine Ressourcen zu schützen anstatt Raubbau zu betreiben ist erste Priorität bei Oochi Poochi.


Slow fashion

In Zeiten der Massenproduktion und des Konsumwahns werden Oochi Poochi Strickwaren in großzügigen Größen und in zeitlosem Design erstellt.  Von einer Generation zur anderen soll jedes Stück als "Erbstück" fungieren, indem es Familien und Generationen miteinander verbindet. Damit das gute Stück die vielen Jahre unbeschadet überstehen kann, ist die Qualität der Biogarne von hoher Relevanz. Die mitwachsenden Dreieckstücker und Snoods (Sie können sowohl als Schlauchschal als auch als Haube betragen werden) gibt es in der Größe "one size fits all", sprich, sie sind konzipiert für Kinder von einem bis 12 Jahren.


Individualität statt Einheitsbrei

Quasten, Pompoms oder doch lieber ein personalisiertes Andenken mit Monogramm? Oochi Poochis Strickwaren können je nach Lust und Laune personalisiert werden, und jeder kann sich selbst als Designer in Punkto Farbzusammenstellung und Accessoires betätigen. Jedes Stück wird persönlich nach Wunsch und auf Auftrag gefertigt.




Und wie es mit mir und meiner ambivalenten Beziehung zum Stricken zukünftig weitergeht? Hmmm...gute Frage! Grundsätzlich stelle ich mich ja gerne neuen Herausforderungen, jedoch bin ich nach wie vor mehr als skeptisch, wenn ich die vielen Mustervariationen in den niedlichen gestrickten Zipfelmützen, den Pullis und den Latzhosen so sehe *schwelg*. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden! Und immerhin kann ich mit Oochi Poochis Kreationen schon mal einem Outfit einen ganz individuellen Charakter verpassen, und ich kann mir sicher sein, dem Fräulein gefällt's!

Als besonderes Zuckerl gibt es für meine LeserInnen mit dem Code titantina einen Osterrabatt in der Höhe von 15% auf alle Strickwaren von Oochi Poochi. Hier geht's zu allen verfügbaren Modellen! Oochi poochi ist auch auf Facebook zu finden >klick<.

Habt ihr einen Favoriten gefunden? Dann könnt ihr unter oochipoochi@gmail.com eure Wunschbestellung bekanntgeben!


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 

                                                                     Eure Tina




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11 März 2017

Upcycling: aus Nachtkästchen wird Spielküche




Sie war einst der absolute Favorit unter all unseren Spielzeugen. Es wurde fleißig gekocht, geputzt und Gemüse geschnitten. Gespült, gebacken, gelacht und aus Wut flog auch schon mal der ein oder andere Teller. Das Fräulein hat mit ihren 8 Jahren nun das Terrain für ihren kleinen Bruder geebnet. Die Spielküche steht seit jeher im Zentrum des Geschehens, unserer offenen Küche, und dient als Spielplatz für die Kleinsten unter uns, wenn wir uns mal für ein paar Minuten in Ruhe den Aktivitäten in der Küche für uns Großen widmen wollen.  Denn, wie jedes Elternteil eines Kleinkindes weiß, sind solche Momente sehr rar gesät!


Spielküche selbermachen


Eigentlich war der Plan ein ganz anderer. Ich hatte mich ursprünglich in das schlichte und doch so praktische Design der Ikea Küche und deren einschaltbare Herdplatte verliebt, und war kurz davor, dem großen Schweden einen Besuch abzustatten. Jedoch fand ich erneut Gefallen an der Idee, das Nachtkästchen aus dem Caritas Lager, das ich einst - bewappnet mit Schleifpapier, Shabby Chic Rosenstoff und Buntlack, speziell für das Fräulein auf Vorderfrau brachte - erneut in Szene zu setzen.

Spielküche selbermachen


Eines war auf Anhieb klar: der Tilda Rosenstoff, der als Rückwand für die Küche diente, sollte unbedingt erneuert werden. Nichts gegen Unkonventionelles für Jungs, aber auch ich hatte mich mit Fortschreiten der Jahre bereits sattgesehen.

Neue Stoffe wurden bestellt, die Oberflächen erhielten einen neuen Anschliff, und das Kästchen erstrahlte in dezentem Weiß.




Erforderlichen Materialien:

Altes Nachtkästchen
Buntlacke in Weiß Schwarz und Silber (Sprühlack chromfarben)
Farbwalze
Schleifpapier
Fressnapf (klein)
alte Herdschalter (gefunden auf Amazon)
Knauf, Griff etc.zum Öffnen der Schublade
Bohrmaschine und Schrauben, Lochsägen-Aufsatz
kleine Bistrogardinenstange
2 CDs
Heißkleber
Stoffe
Armatur (erhältlich im Baumarkt)
Rückwand eines alten Regals/Kastens
Schaumstoff
Selbstklebende Haken (Baumarkt)
optional kleines offenes Regal und Bilderrahmenleiste (beides Ik**)
Verbindungselemente aus Metall (Baumarkt)



Spielküche selbermachen


Und so habe ich es gemacht:

Das Kästchen reinigen und Außenflächen mit grobem Schleifpapier abschleifen. Untere Türe entfernen, so wie auch den Griff an der Lade. Eventuell Löcher mit Holzkitt schließen. Ein Loch in der Größe des Napfes mittels Lochsägen-Satz bohren. Kästchen lackieren. Armatur mit Schrauben anbringen. 2 CDs schwarz lackieren. Ränder mit Klebeband abkleben und Silberlack aufsprühen. Nach dem Trocknen die CDS mit Heißkleber aufkleben.
Regal seitlich am Kästchen und oberhalb Rahmenleiste festschrauben. Schaumstoff in der Größe der Rückwand zuschneiden und mit Stoff überziehen. Offene Kanten einschlagen und mit Heißkleber an die Rückwand kleben. Rückwand an die hintere Kante des Kästchen "setzen" und mittels Verbindungsteile an dem Kästchen befestigen. Schalter und Knäufe an der Lade anbringen. Seitlich die Haken festkleben. Bistrogardine montieren und Vorhang durchfädeln.


 Fertig!



Mein Upcycling Projekt ist übrigens hier verlinkt, wo ihr viele andere tolle Upcycling-Projekte findet!


In Teil 2 zum Spielküchen Upcycling zeige ich euch unsere selbstgemachten Accessoires und Tipps rund um überall erhältliche Utensilien, die sich nach unserem Erfahrungsschatz, für den Gebrauch in der Spielküche am besten bewährt haben. 

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04 März 2017

Alltagsgeschichten: 17 Monate Kleinkind



Kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Post aus der Serie "Alltagsgeschichten" bereits sage und schreibe 4 Monate vergangen sind! Einige liebe Leserinnen des Blogs haben mir den Anstoß gegeben, einen neuen Beitrag dazu ins Leben zu rufen, und hier kommt er!
Die letzten Monate gestalteten sich im Hause titantina sehr turbulent. Der Alltag war geprägt von negativen, sehr intensiven Emotionen aufgrund von Todesfällen im nahen Verwandtenkreis, neuen Etappen, die es zu überwinden galt, und zugleich von diesen alles rettenden Glücksmomenten, von denen es im Leben mit einem Kleinkind, das drauf und dran ist, die Welt mit Kinderaugen zu entdecken, zu Hauf gibt. Sind es nicht die kleinen, einfach Dinge, die Kinderaugen zum Strahlen bringen? Die positiven kindlichen Emotionen besitzen eine unglaublich ansteckende Kraft, wenn man sich nur darauf einlässt und diese Momente teilt.
Vor einem Monat hat sich unser gesamter Familienalltag zusätzlich ganz plötzlich und unverhofft auf den Kopf gestellt, als ich beim Eislaufen auf Natureis unglücklich stürzte und mir das rechte Handgelenk brach. Mir wurde zum ersten Mal bewusst: Was für ein Luxus ist es, alle seine Körperteile gebrauchen zu können, und dabei weder Einschränkung noch Schmerz zu erfahren!


Mein Leben verlief ab diesem Zeitpunkt nach meinem Empfinden in relativ ungeregelten Bahnen, und das, was am meisten schmerzte neben der Gliedmaße, die den Großteil jeglicher Tätigkeiten von Haushalt über Wickeln ausmacht, wohl der Verzicht auf Unbeschwertheit und Selbständigkeit.
Inzwischen ist der Gips ab, und ich übe mich in Geduld und Zuversicht, um den sehr eingeschränkten Bewegungsradius wiederherzustellen.



Lieblingsbeschäftigung: Bücher mit Fahrzeugen durchblättern. Mit Fahrzeugen durch die Gegend fahren. Favorit: rosa Bobbycar, ein Relikt aus Fräuleins Ära. Oder auch der rosa Puppenwagen (freilich ohne Inhalt) aus meiner Ära.

Das wird vehement abgelehnt: Schaukeln, sei es outdoor oder indoor verursacht lautstarken Protest. 

Das ist neu: Der Goldjunge ist von allem, was 4 oder 2 Räder besitzt, womöglich lautstark durch die Gegend rattert und blinkendes Licht oder notfalls auch ein Signalhorn sein eigen nennt, magisch in den den Bann gezogen. Obwohl die gute alte Waldorfpuppe der großen Schwester von Anbeginn an präsentiert wurde, werden diese und auch alle anderen angebotenen Kuscheltiere, sei es mit langen Haaren zur Besänftigung seiner Haarausreißer-Wahn oder wahlweise mit selbst angenähten Etiketten um den Tastsinn anzuregen kurzerhand unsanft vom Bett befördert. Ein klares NEIN zur ursprünglichen Idee, einen Seelentröster abzugeben oder zur Beruhigung beim Schlafengehen zu dienen.



Stillen: Zeitgleich mit meinem Unfall habe ich nach nur sehr reduziertem einmaligen abendlichen Nuckeln an der Brust abgestillt. Der Anlass dafür war die untragbare Situation mit Gipshand im Familienbett und der Bedarf an Medikamenten, die ich nehmen wollte, die aber nicht stillverträglich waren. Der Goldjunge hat sich überraschenderweise sehr schnell mit der ungewohnten Situation abgefunden, und ein anfänglich erwarteter Protest blieb aus. Ein bisschen Wehmut schwingt auf jeden Fall mit, da ich die Stillzeit sehr genossen haben, auch wenn es mir des Nächtens immer wieder enorm viel abverlangt hat. Hätte ich Monate davor geglaubt, dass dieser sanfte Prozess letztendlich doch so rasant von Statten ging? Niemals! 

Neueste Anschaffung: zwar nicht neu, aber vom Dachboden heruntergeholt wurde das "Topferl", welches wir in der kommenden Woche erstmals ausprobieren werden. 

Da wird lautstark protestiert: nach wie vor aktuell: das Wickeln. Jegliches NEIN wird boykottiert (auf charmante Art wohlgemerkt, und zwar mit einem Lächeln im Gesicht). 

Das machen wir regelmäßig: Nach dem Babyschwimmen, das ich letztendlich als recht stressig empfunden habe, sind wir wieder im guten alten Spielraum gelandet. Ich finde es unglaublich bereichernd, dass es einen Ort der Begegnung für Kinder gibt abseits des lauten und schnellen Alltagslebens. Natürliche Materialien, minimalistische Spielsachen und die Rolle der beobachtenden Mutter bilden die Basis für eine harmonische Atmosphäre.


Mit diesem Update zur unserem Kleinkindalltag verabschiede ich mich in den Samstag und melde mich in Kürze mit einer neuen Upcycling Idee!

                                                                     Eure Tina








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19 Februar 2017

DIY natürliche Kosmetik


Mein ganz persönlicher Weg, einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zur Nachhaltigkeit zu leisten, hat mit ganz kleinen Schritten begonnen. Es begann, salopp gesagt, mit einem alten Kleidungsstück, das zwar aus einem tollen Stoff bestand, welches mir an mir aber nicht mehr gefiel, und das ich dennoch als zu schade für die Altkleidersammlung befand. Als inzwischen jahrelange nähaffine Bloggerin konnte ich in all den Jahren Erfahrung mit dem Nähen von Kinderkleidung sammeln, und so kam der Gedanke auf, mich immer mehr in Richtung UPCYCLING zu bewegen. Die dem Begriff zugrundeliegende Idee, sich vom Massenkonsum in einer Wohlstandsgesellschaft und dem Überfluss des Angebots zu distanzieren, machte auch vor anderen Lebensbereichen nicht Halt.

Da ich jahrelang mit mittelschwerer Akne zu kämpfen hatte, kam der Wunsch auf, einen ganz neuen, für mich dazumal unbekannten Weg einzuschlagen, und kurzerhand alle Kosmetika und Shampoos, Haarpflegemittel und sonstige Drogerieprodukte über Bord zu werfen.

Ziel war es,  ausschließlich natürliche Pflegeprodukte ganz ohne chemische Zusätze zu verwenden. Reine Naturprodukte sollten es ein, so minimal wie nur möglich. Gesagt, getan.

Dennoch machten sich in küzester Zeit die ersten Zweifel breit. "Ist es nicht total umständlich, anstatt des fix und fertigen Haarschampoos aus der Kunststoffverpackung einen anderen Weg zu gehen?" oder "Ist es nicht fraglich, ob man dadurch wirklich Kosten spart, und besitzen diese alternativen Mittel auch wirklich die erwünschte Wirkung?"

Abgesehen von zeitlichen Ressourcen war ich auch in Punkto finanzieller Ausgaben ein wenig skeptisch. Nichtsdestotrotz blieb ich nach ausgiebiger Recherche im WWW, eine Alternative zu herkömmlichen Pflegeprodukten für Haut und Haar ausfindig zu machen, bei der Lavaerde hängen.
Die Wirkung hat mich derart in den Bann gezogen, dass meine gesamte Familie mittlerweile ausschließlich und gerne dieses reine und natürliche Produkt verwendet.

Da ich überzeugt davon bin, dass ich die Beseitigung meiner seit der Pubertät bestehenden Hautprobleme der neu gewonnenen Routine zuschreiben kann, möchte ich sie euch heute mit freundlicher Unterstützung von toxfree vorstellen.



Haut/Körperpflege


Gesichtsreinigung: jeweils morgens und abends verwende ich zur milden und doch unglaublich effektiven Reinigung Lavaerde (angemischtes Pulver oder die Öl/Seife), die ich mit warmem Wasser entferne.



Das Rosenwasser dient als Toner und verleiht zudem einen aromatischen Duft und befreit die Poren zusätzlich. Zur nächtlichen Pflege trage ich Kusuma-Öl auf, welches einerseits wiederum für einen reinen Teint sorgt und Anti Aging Wirkung besitzt.



Ein Mal pro Woche oder auch je nach Bedarf behandle ich meine Haut mit einer Maske bestehend aus Thanaka. Reines Thanaka eignet sich auch perfekt, um auf Sanfte Weise Mitesser und Pickel über Nacht verschwinden zu lassen.




Hier findet ihr eine interessante Sammlung an diversen Rezepten rund um Naturprodukte von Aknebehandlungen zum Selbermachen bis DIY Weichspüler.


Haare

Waschen: Lavaerde wird angerührt, bis das Gemisch eine "Schlamm"-ähnliche Konsistenz erreicht. Auf der Kopfhaut einmassieren und gut durcharbeiten, bis der gesamte Kopf damit bedeckt ist. Über Kopf ausspülen und gründlich mit starkem Wasserstrahl herauswaschen.

Pflege: Als absolutes Muss hat sich für meine Haarpracht, die leider durch Aufhellen der Spitzen sehr trocken und angegriffen ist, eine Kur mit Arganöl erwiesen. Nach einigen hoffnungslosen Versuchen mit Kokosöl (das bei mir extrem strohiges Haar und Null Geschmeidigkeit verursacht) habe ich die beste und wirkungsvollste Pflegeroutine für mein fülliges nicht allzu feines Haar mit Naturwelle gefunden. Am Vortag des Haarewaschens verteile ich Arganöl Strähne für Strähne auf dem Haar (besondere Beachtung gilt den Spitzen, Haaransatz wird ausgelassen).Über Nacht einwirken lassen und mit Lavaerde ausspülen.


Da ich von den natürlichen Produkten derart begeistert bin, haben sie auch bei den Kindern und bei Herrn W. Anklang gefunden. Vor allem bei meinen Kindern ist es mir ein großes Anliegen, ohne Zusatz-und Konservierungsstoffe auszukommen, um eventuelle Unverträglichkeiten und Hautirritationen zu vermeiden. Das Fräulein rührt mit ihren 7 Jahren voller Eifer ihre Lavaerde an, und erfreut sich an glänzendem, gesunden Haar. Und auch die Haut des Goldjungen hat bisher nichts anderes als reines Öl gesehen.

Ganz nach der Devise: weniger ist manchmal mehr!



Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben!

Eure Tina













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04 Januar 2017

Upcycling: aus Pulli werden Kleid & Legwarmers

Aus Pulli macht Kleid


Aus 1 mach 2!

Von manchen Kleidungsstücken kann und will man sich nicht trennen. Vor allem dann, wenn sie mit einem bestimmten Tragemoment in Verbindung gebracht werden, oder wie in diesem Beispiel, wenn sie schlichtweg zu schade für die Altkleidersammlung sind. Der Pulli aus Wolle mit winterlichem Norwegermuster ist ein Relikt aus dem Jahr 2000 und irgendwas, jedoch ist er mir inzwischen zu klein geworden. Lange habe ich ihn in der Schublade mit einigen anderen aus der "zuschadezumHergeben" -Rubrik  gehortet. Diesmal packte ich kurzerhand die Chance, dem Pulli ein neues Leben einzuhauchen und dem Fräulein ein neues Kleidungsstück anzufertigen. Aus den Ärmeln entstanden im Handumdrehen Legwarmers, die jedes Outfit aufpeppen und zusätzlich warm halten.





Das Upcycling Projekt ist auch für Nähanfänger geeignet, basiert auf einer low Budget Idee und soll zeigen, dass man mit geringem Aufwand und wenigen Arbeitsschritten ein neues und vor allem individuellen Kleidungsstück mit hohem Wiedererkennungswert und Wohlfühlfaktor besitzt, zaubern kann.





Material:

Pulli (Größe nicht relevant, meiner ist Größe S) mit Rundhalsausschnitt
Shirt in der passenden Größe des Kindes
Garn/Wolle für Bommel









So habe ich es gemacht:


Zu allererst am Kind Maß nehmen: von der Schulter bis knapp unter dem Nabel abmessen und die Länge auf das Shirt übertragen. Abschneiden. Die beliebige Länge des Kleides abmessen und Pulli abschneiden. Die Ärmel knapp unter den Achseln abschneiden.

Legwarmers

Das Bündchen ist in meinem Fall oben, daher muss das untere Ende versäubert und falls der Pulli nicht zu dick wird, die Kante nach innen geschlagen und von rechts abgesteppt werden. In meinem Fall mußte ich zur engeren Paßform den Ärmel Richtung offener Kante etwas enger nähen, da die Legwarmers ansonsten zu locker gesessen wären.

Offene Kanten immer mit Zickzackstich versäubern. Beim Jersey Shirt entfällt das Versäubern, da hier nichts ausfranst.
Extra

Applikation 

Aus einem Rest des Pullis ist auf Wunsch des Fräuleins eine Reh-Applikation entstanden. Hierfür einfach die gewünschte Kontur ausschneiden und mit Stecknadeln auf dem Shirt feststecken. Mit Zickzackstich (kleine Stichlänge!) fixieren. 

Bommelgürtel

Damit der Rockteil etwas gerafft werden kann, habe ich mit einer Nadel rund um den Bund knapp unterhalb der Naht eine dünne Jerseyschnur durchgefädelt, und vorne 2 Bommel angebracht.

Fertig ist das neue Winterkleid!


Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Macht's gut!

Eure Tina






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Häkelmütze & Anleitung


Mit gekauften Mützen verhält es sich meist ähnlich. Ich bin nur in seltesten Fällen mit der Paßform zufriedend. Entweder zu eng, zu kurz oder sie passt - so zumindest mein Empfinden - so gar nicht zu meiner Kopfform. Ich mag es "chunky" und sie darf um das Gesicht herum ruhig ein wenig auftragen, und ja, ich bin zugegebenermaßen, zumindest was diese Mützenthematik betrifft, ein wenig pingelig. Die Mütze ist wie das Vorgängermodell  aus etwas dickerer Wolle gehäkelt und beginnt mit einem "Bündchen", da es etwas Elastizität besitzt, und sich so perfekt an die Kopfform anpasst.


So habe ich es gemacht:

Kopfumfang abmessen und damit dieses gerippte Muster zustande kommt, wie folgt gehäkelt: 
7 Luftmaschen anschlagen
Reihe 1: 6 feste Maschen häkeln, wenden

Reihe 2: 6 feste Maschen in die hinteren Maschen häkeln . In jede darauffolgende Reihe Reliefstäbchen von hinten häkeln, bis die erwünschte Länge erreicht ist.

3. Zu einem Schlauch zusammenschließen, indem man die schmalen Kanten zusammenhäkelt.

4. Auf der langen Kante weiterhäkeln: Die erste Reihe mit festen Maschen.

5. Nun mit dem sich wiederholenden Häkelmuster bestehend aus 2 sich wiederholenden Reihen:


1.) *in einen Stich: "1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen, ", 4 Maschen überspringen, in die nächsten 6 Maschen je eine feste Masche* wiederholt sich bis zum Ende der Reihe.

2.) *In die Mitte der 6 festen Maschen der Vorreihe das Muster von vorhin häkeln: * 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen* quasi dasselbe Muster wie in Reihe 1 nur versetzt. Fortsetzen.

Weiterhäkeln, bis die gewünschte Länge (bei mir sind es 30cm) erreicht ist. Das Ende habe ich mit ein paar Stichen zusammengenäht, sodass sich das offene Ende des Schlauchs schließt. 




Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht! Bei uns hat 2017 ganz entspannt, ohne Hektik und mit viel Gemütlichkeit gestartet, und ich hoffe, 2017 begleitet uns mit dieser Stimmung von Gelassenheit und Entschleunigung!

Alles Liebe, 

Eure Tina

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