20 April 2017

DIY Seedbombs - titantinas Gartenecke



Kinder lieben es, sich mit Erde und Matsch zu spielen. Aus einer matschigen Masse etwas zu erschaffen und zu formen, der Phantasie freien Lauf zu lassen, hat etwas Fesselndes an sich. Für Groß UND für Klein. Als ich mit 18 Jahren im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres in einer Mal- und Keramikwerkstätte die Liebe zum Gestalten mit Ton entdeckte, war das der Anfang einer neu entfachten Liebe zur Kreativität. Der anfangs unförmigen Masse ein neues Leben einzuhauchen, zu kneten und zu gestalten hat einen speziellen Reiz für sich. Sehr kopflastige Menschen schwören darauf, dass genau diese Art von kreativer Beschäftigung sie "erdet", sie zurück auf den Boden der Realität bringt, und sie dadurch zur Ruhe kommen. Es besteht kein Zweifel daran, dass diese Art des kreativen Schaffens mit weichem, formgebenden Material Stress reduziert und den Kopf frei werden lässt, indem der Fokus rein auf den kreativen Prozess gelenkt wird. Umso besser, wenn das Endresultat noch nicht feststeht. Auch für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten ist es ein besonderes Erlebnis, sich ausschließlich einer Sache zu widmen und etwas zu erschaffen, ohne Druck und ohne beurteilt zu werden.




Da ich als Mutter eines Kleinkindes immer wieder auf der Suche bin nach sinngebenden und dennoch einfachen Spielmaterialien bin, die möglichst ohne Chemie und Zusatzstoffe auskommen, bin ich passend zur Gartensaison auf Idee gekommen, aus einer bereits existierenden Blütensamenmischung gemeinsam mit den Kindern Seedbombs oder zu deutsch "Samenbomben" zu basteln.
In nur wenigen Schritten werden aus der Zutatenliste Kugeln geformt, welche bei der Aussaat leicht in die Erde gedrückt und gegossen werden. Mit dieser Technik kommen sogar schlecht zu bewässernde Untergründe zurecht, ein besonderer Pluspunkt für unseren felsigen Hanggarten.

Warum ausgerechnet Seedballs?

Seedballs optimieren die Aufwuchs-und Keimbedingungen von Samen. Durch die Umschließung der Samen mit Humus und Ton werden die Keimbedingungen auf traditionell japanische Weise optimiert. Speziell bei ausgelaugten Böden kommt diese besondere Technik zum Einsatz, da eine nährstoffreiche Basis geschaffen wird, die eine landwirtschaftliche Nutzbarmachung von Gegenden mit besonderen Ansprüchen wie Wüstengegenden wieder interessant und somit konventionell nutzbar macht. Der japanische Landwirt Fukuoka hatte, inspiriert durch den besonderen Keimprozess einer speziellen Rettich-Art, diese Form des Anbaus aufgegriffen. Der größte Vorteil gegenüber des herkömmlichen Saatprozesses ist die Speicherung von Feuchtigkeit durch die runde Formgebung. So wird einer frühzeitigen Keimung entgegengewirkt, indem die Keimung erst dann erfolgt, wenn diese nach dem Regen bis ins Innerste des Seedballs vorgedrungen ist.



Material

Tonerde (hier: Löss aus der hiesigen Weingegend)
Blumenerde
ca. 150g Blumensamen 
 (Mischung aus Sommerblumen und selbst geerntete Samen vom Vorjahr wie blaue Wicke, Calendula und Kapuzinerkresse)
Wasser


TIPP: sollten eigene verschiedene Samen verwendet werden, dann unbedingt darauf achten, dass sich die Standortbedingungen ähneln, sprich sonnenliebende/schattenliebende Pflanzen zu ihresgleichen!


So habe ich es gemacht:

Löss fein reiben. Mit der Blumenerde etwa im Verhältnis 2:1 vermischen. Samen dazugeben. Während des Vermischens nach und nach kleinweise Wasser dazugeben, bis eine nicht zu breiige Masse entsteht, die sich noch gut formen lässt.
Zu Bällchen formen und etwa 2 Tage auf der Fensterbank oder im Freien trocknen lassen, bis sie hart sind.


Der Aussaat steht somit passend zum bevorstehenden Mai nichts mehr im Wege! Bleibt nur zu hoffen, dass der aktuelle Wintereinbruch mit nächtlichen Minusgraden, Wind und Schneefall möglichst bald frühlingshafteren Temperaturen weicht!


Eure Tina






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17 April 2017

Power Mom. Mein Interwiew für Auszeit4Mama




Kinder, Haushalt, viele Projekte und nicht zu vergessen: die eigenen Bedürfnisse! Denn wenn es Mama gut geht, dann geht es auch den Kindern gut! Der Wunsch, alles unter einen Hut zu bringen ist eine besondere Herausforderung im Alltag jeder Mutter.


Zum Thema Auszeit gibt es auf dem Blog Auszeit4Mama 


ganz persönliche Einblicke von mir nachzulesen. Sabrinas Blog ist übrigens eine absolut lesenswerte Neuentdeckung in der heimischen Bloggerlandschaft. Unter der Rubrik Mamageflüster findet ihr Themen von und für Mamas, sei es, um die Seele in einer ruhigen Minute baumeln zu lassen oder Einblick in das bunte Leben anderer Mamas zu gewinnen.




                                               Hier geht's lang zum Interview!

Ich hoffe ihr hattet ein paar wunderschöne entspannte Osterfeiertage!

Eure Tina
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15 April 2017

Frohe Ostern!



Ich wünsche Euch, liebe LeserInnen, ein wunderschönes friedliches Osterfest und den Mamas viel Freude mit euren Kindern beim Osternestersuchen mit funkelnden Kinderaugen!



Die Narzissen, Tulpen und der Zierapfel. Sie alle stehen momentan in unserem Garten in voller Blüte, und wir freuen uns auf die traditionelle Suche auf unseren steilen Hängen zwischen Feuerstelle, Frühlingsboten und Blütenduft.


Diese Fotostrecke stammt bereits aus dem letzten Jahr, als sich das Fräulein noch in die stolze Liga der ErstklässlerInnen einreihte. Der Goldjunge war mit seinen 6 Monaten bereits drauf und dran, die Welt auf seinen 4 Beinen zu erkundschaften. Inzwischen ist er schon sehr flott auf 2 Beinen unterwegs,  und klettert ohne Schwierigkeiten und vollen Mutes und sehr waghalsig über jedes Hindernis, das sich ihm in den Weg stellt, und nimmt die vielen Stufen wie ein Großer.



In Kürze gibt es dann mehr zum Thema Alltag mit Kleinkind, dieses Mal sind wir schon beim 19. Lebensmonat angelangt!



Eure Tina
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13 April 2017

Upcycling: Karten aus alten Zeitschriften und Blüten



Post zu erhalten, die nicht auf dem elektronischen Wege aufgegeben wurde, sondern ganz auf altmodische Art und Weise im Briefkasten landet, ist heutzutage eine Rarität. Eine selbstgemachte Karte ist nicht nur ein sehr persönliche Geste der Aufmerksamkeit, sondern sie hat eine ganz individuelle Handschrift, die im wahrsten Sinne des Wortes greifbar ist. Und genau das ist es, was in unserer heutigen Welt mit steigender Tendenz zum Versenden von elektronischem Briefverkehr mit Fokus auf Schnelligkeit und Kurzlebigkeit zu kurz kommt. Die persönliche Note steht für mich in direkter Verbindung mit dem kreativen Prozess, der hinter einer selbstgemachten Karte steckt. Liebe fürs Detail, die Freude am Gestalten und Kombinieren von witzigen Details und das Herumschnippeln in alten Zeitschriften und Magazinen ist eine Freude für Groß und Klein. Kinder lieben es, sich kreativ mit Schere und Kleber zu betätigen und Zeitschriften nach ansprechenden Motiven zu durchsuchen.



Wie ich ganz einfach Karten aus alten Zeitschriften und Blüten Karten gebastelt habe, zeige ich euch heute!




Zeitschriften wie die Flow werden hier gehortet wie Bücher im Bücherregal. Ich finde sie viel zu schade zum Wegwerfen und nach längerer Zeit krame ich sie gerne wieder hervor, um den einen oder anderen Artikel erneut zu lesen. Natürlich könnt ihr auch jede andere Zeitschrift dafür verwenden, wenn euch ein Print/Bild zusagt.
Um die Blüten zu pressen benötigt ihr lediglich ein dickes Buch, und legt die Blüte für mindestens eine Woche zwischen 2 Seiten, und stapelt am besten noch mehrere Bücher darauf. Um ein Abfärben zu vermeiden legt ihr die Blume einfach in ein mittig gefaltetes dünnes Papier.

Material

Zeitschriften (hier: Flow)
Uhu Stick
gepreßte Blüten
Blütenpapier 
Naturpapier/festeres Papier 
optional: Seiten aus einem alten Terminplaner/leere Postkarte


Ähnlich wie eine Collage schneidet ihr euch ein Bild aus und kombiniert dieses mit Sprüchen/Zitaten aus der Zeitschrift. Was auch gut aussieht ist das Zusammensetzen von Wörtern aus einzelnen Buchstaben verschiedener Schriftarten.
Als Basis für die Karte dient Naturpapier oder etwas dünnerer Karton. Ich habe auch alte Terminplanerseiten verwendet, die ich in der Mitte gefaltet habe. Durch die gelöcherten Seiten läßt sich dann auch super ein Bast mit Schlaufe durchfädeln und die Karte kann so auch als Etikett verwendet werden.



Die Bilder aus den Zeitschriften werden am besten mit einem Klebe-Stick (wellt nicht wie ein flüssiger Kleber  und am besten für Blüten geeignet) an die Karte geklebt. Blütenpapier eignet sich hervorragend, wenn ihr die Ränder einreißen wollt. Zusätzlich könnt ihr die Ränder mit der Nähmaschine mittels Zickzack oder Geradstich (ab Stichlänge 2 da es sonst perforieren kann) annähen.




Und weil nicht nur Genähtes unter Upcycling fällt, bin ich auch dieses Mal wieder mit dabei bei facile et beau und der Upcycling Linkparty!

Eure Tina



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11 April 2017

Gewinnerin Giveaway




Liebe Leute, die Gewinnerin des Giveaways steht fest!

Über ein Exemplar der sturen Raupe Rieke darf sich die liebe Sophie, die via Instagram am Gewinnspiel teilgenommen hat, freuen! Ich wünsche ihr und ihren süßen Kids ganz viel Freude mit dem Buch!

Einen schönen Frühlingstag wünscht Euch

Tina



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07 April 2017

Verlosung und Kinderbuchtipp: die sture Raupe Rieke


"Jetzt werd' doch mal erwachsen!" wer kennt ihn nicht diesen einen Satz. Mit dem eigentlichen Sinngehalt, der dahinter steckt, habe ich mich jedoch erst ab dem Zeitpunkt, an dem ich zum ersten Mal Mutter wurde, auseinandergesetzt. Ein Appell an die Vernunft? Ein Hilfeschrei nach "geordneten" Zuständen oder einfach automatisiertes Rezitieren von dem, was wir selbst als Kinder aufgenommen haben? Sei es wie es sei, ich habe mich mit der Zeit immer mehr von dem einen Satz distanziert, und beachte ihn mit Skepsis, und sinniere: "ist es wirklich so schlecht, oder besser gesagt, gesellschaftlich negativ behaftet, wenn wir uns das Kindliche in uns bewahren? Was ist es genau, dieses Kindische, und diese Phrase, die in unser Unterbewusstsein eingeht, und oft unreflektiert von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird?" Um dieser Thematik näherzukommen, bedarf es freilich mehr als einen Blogpost, und ich denke, eine Antwort darauf muss ich für mich selbst noch finden. Das Buch "die sture Raupe Rieke" widmet sich dem Kindsein in besonders einprägsamer und einfühlsamer Weise.


Bücher sind im Hause titantina zu jeder Gelegenheit herzlich willkommen. Das Fräulein ist eine regelrechte Leseratte, und es gibt keinen Anlass, worüber sie sich nicht über einen neuen Schmöker freuen würde. Auch der Goldjunge mit seinen 18 Monaten steht ihr in nichts nach. Auch er verbringt seine Zeit am liebsten mit Fahrzeugen, jedoch an erster Stelle stehen Bücher. Eine willkommene Gelegenheit, um beide Kids zu unterhalten, ist das Vorlesen. Noch dazu, wenn es ein Buch gibt, welches sowohl für ein Schulkind als auch ein Kleinkind anspricht, sei es je nach Altersstufe aufgrund liebevoll gestalteter Illustrationen als auch des Inhalts, den es transportiert. Die sture Raupe Rieke ist unser aktueller Favorit, sowohl für die Kinder, als auch für uns Eltern.



Immer wieder ist es ein Bestreben von mir, alteingesessene Klischees in der Kindererziehung zu überdenken und wenn nötig ad Acta zu legen und einen neuen Weg einzuschlagen, um auf mein Herz und Gefühl zu hören. Sich ein Stückchen zu besinnen, und einen Gang langsamer zu schalten. Das ist das, was mir in den letzten Jahren Zufriedenheit und viele Glücksmomente auch in den herausforderndsten Situationen beschert hat.


Die Figur der sturen Raupe Rieke aus dem Kinofilm "SMS für dich" ist unser Vorbild in Punkto "jeder kann sich fürs Größerwerden so viel Zeit nehmen, wie er braucht."
Ein klein wenig erinnert Raupe Rieke im ersten Moment an den wohl bekanntesten Kinderbuchklassiker. Begleitet von humorvollen phantasievollen Illustrationen begegnet uns eine kleine Raupe, die Angst hat vor dem Größerwerden, mit all seinen Herausforderungen und Metamorphosen, die der Reifeprozess mit sich bringt. Die Welt der bunten Schmetterlinge wirkt auf sie beängstigend und anziehend zugleich, jedoch möchte sie ihre Tugenden, allen voran die Unbeschwertheit und Freiheit nicht aufgeben. Und mit ihren Vorsätzen, Gedanken und Ideen bleibt sie "stur". Im Laufe des Buches und den vielen Begegnungen auf dem Weg zum Größerwerden schafft sie es, ihre Ängste und Befürchtungen loszuwerden, eine positive hoffnungsvolle und zufriedene Wende tritt ein, und sie bewahrt sich das Kindsein auf ihre ganz persönliche Art.



Titantina verlost passend zum bevorstehenden Osterfest ein Exemplar von "die sture Raupe Rieke"!

Ich wünsche Euch viel Glück und ganz viel Lesefreuden mit diesem besonderen Buch, das mir freundlicherweise der Verlag arsEdition zur Verfügung gestellt hat.
Die Verlosung endet am Montag, dem 10. April 2017.

Teilnahmebedingungen
1. Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein und ihren Wohnsitz in Österreich oder Deutschland haben.
2. Es ist keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zwischen „titantina“ und den Teilnehmern besteht kein Vertragsverhältnis. Es gilt österreichisches Recht.
3. Ihr könnt mir mit einer E-Mail-Adresse im Kommentarfeld einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag hinterlassen.  Weitere Lose können gesammelt werden, wenn ihr mir bei Instagram folgt und unter dem Beitragsbild einen Freund/eine Freundin markiert. Wer den Facebook-Beitrag zu diesem Give Away teilt /kommentiert, bekommt ebenfalls ein zusätzliches Los. Die Gewinnerin wird durch einen Zufallsgenerator ermittelt und dann schriftlich benachrichtigt!


Ich drück' euch die Daumen!

Eure Tina





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