20 September 2018

Wir testen Lillydoo - die hautfreundlichen Windeln *Anzeige




Als ich das erste Mal vor 9 Jahren Mutter wurde, stellte ich mir die Frage: Stoffwindeln oder doch lieber herkömmliche Windeln. Alle Pro un Kontras wurden bis ins Detail abgewogen, und letzen Endes entschied ich mich aufgrund von praktischen Überlegungen den damaligen Haushalt betreffend und wegen eines nicht vorhandenen Trockners trotz nachhaltigen Überlegungen gegen Stoffwindeln. Obwohl ich gestehen muss, dass ich der Idee dahinter nach wie vor so einiges abgewinnen kann. Aber ich denke, ich kann inzwischen behaupten: aus mir wird keine Stoffwindelmama mehr. Ich habe nämlich nach vielen Jahren Erfahrungen mit allen möglichen Windelmarken, von nachhaltigen Bio-Windeln über handelsübliche 0815 Windeln die für uns passendste Windel gefunden. Und ich muss gestehen: ich kannte die Lillydoo Windeln bis vor kurzem noch gar nicht. Was Marken, Windeln und andere "Must-haves" betrifft, war ich nämlich bis dato nicht sonderlich up-to-date, oder sagen wir besser Marken-affin wie viele andere Gleichgesinnte, so zumindest mein persönlicher Eindruck!
Was Windeln betrifft habe ich salopp gesagt immer sehr bequeme Wege eingeschlagen, die im Nachhinein betrachtet gar nicht so überlegt waren, wie ich sie gerne gehabt hätte. Ja vielleicht sogar "zu" bequem für meine Begriffe, zumal ich großen Wert auf gewisse Kriterien beim Kleidungskauf lege.



Was unterscheidet eigentlich Lillydoo von herkömmlichen Windeln?


Die Lillydoo Windeln sind für sensible Haut geschaffen und auf Hautfreundlichkeit getestet. Ein Kriterium, das besonders bei dem Frühlingskind ausschlaggebend war, da er von Geburt an irritierte höchst sensible errötete Flecken im Windelbereich hatte, die ich in diesem Ausmaß bei meinen Kindern noch nicht erlebt hatte.
Inzwischen hat sich die Haut zwar gebessert, aber es ist besonders an heißen Tagen Vorsicht geboten. So oft wie nur möglich an der frischen Luft strampeln ist toll und macht dem Baby Spaß, und eignet sich besonders in der warmen Monaten. Dennoch versuchen wir ausschließlich Materialien zu verwenden, die so natürlich wie möglich sind, angefangen bei der Kinderbekleidung bis zu den Windeln und auch alle Reinigungsprodukte betreffend. Wir sind überzeugt: weniger ist mehr, und so kommen wir auch ganz ohne reinigende Lotions oder Shampoos aus, und benutzen ausschließlich Wasser, Lillydoo Feuchttücher aus 90% Wasser für Unterwegs und hie und da eine selbst angesetzte Essenz aus Kamillenextrakt und Calendula. Was die Körperpflege betrifft schwören wir auf Wasser und rückfettendes Mandelöl.

Beim Aufbau der Windel wurde penibel darauf geachtet, dass hautfreundliche dermatologisch geteste Materialien zum Einsatz kommen.
Der starke Saugkern im Inneren der Windel besteht aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft und hautverträglichen Saugperlen mit sehr hoher Absorbtionskapazität.
Die veganen von PETA zertifizierten Windeln sind frei von Glyphosaten, Parfüm, Lotionen, Dioxinen und Chlor.
Auf zusätzliche Chemie wird entsprechend des Ökotex 100 Standards, der eine Schadstofffreiheit garantiert, verzichtet. Kriterien, die mir sehr wichtig sind, da wir, was Kosmetika  und Pflegeprodukte im Allgemeinen betrifft, einen sehr minimalistischen Zugang haben.


Weiters sind Lillydoo Windeln frei von Parabenen (was sind sie) und von PEG Emulgatoren. Sogenannte PEGs  (Polyethylenglykol) sind synthetische Stoffe, die sehr häufig in konventionellen Kosmetika eingesetzt werden, jedoch als gesundheitsschädigend gelten und für Hautirritationen- und Erkrankungen, Allergien und Neurodermitis verantwortlich gemacht werden können. Hingegen werden Parabene seit vielen Jahrzehnten als Konservierungsmittel eingesetzt, verfügen jedoch über eine hormonähnliche Struktur und werden immer wieder mit dem Auftreten von Allergien in Verbindung gebracht.





Sozialer Aspekt

Hochwertige Produkte, deren Materialzusammenstellung auf Natürlichkeit und Schadstofffreiheit beruhen, sind gerade bei sensibler Babyhaut ein Muss, jedoch wie sieht es mit dem Produktionsverfahren aus? Werden soziale Standards eingehalten und wo genau sind die Partnerbetriebe angesiedelt? Lillydoo verfügt über 4 Produktionsstätten innerhalb Europas, wobei einer nachhaltigen und langfristigen Kooperation höchstes Augenmerk beigemessen werden. Sowohl in Tschechien als auch in Spanien werden die Windeln hergestellt. Die Club Holzbox wird in Deutschland produziert und die Feuchttücher in den Niederlanden.


In den letzten Jahren hat  Lillydoo laufend soziales Engagement gezeigt, indem verschiedenste Projekte aus dem sozialen Sektor unterstützt wurden. So wurde die Renovierung und Ausstattung der Krisenunterkunft Casablanca für Säuglinge in Berlin vorangetrieben. In Zusammenarbeit mit Evas Arche in Berlin konnte schutzbedürftigen Frauen eine umfangreiche "Welcome-Baby-Bag" ausgegeben werden, und auch die gemeinnützige Organisation Les Bonnes Fées, die von Ex Miss France ins Leben gerufen wurde, erhielt im Rahmen einer Spendenaktion Windelpakete für Frauen in Not.

Anlässlich der WM wurde eine Limited Edition WM, gekoppelt an die Spendenaktion #WindelnfürWeltmeister für das Familienzentrum Monikahaus, ins Leben gerufen. Für jedes hochgeladene Foto erhielt das Familienzentrum eine Spende. Ziel ist eine Einrichtung für eine hausinterne Wickelstation und Ausstattung für Familien in Not.
Einen Überblick über alle Projekte findet ihr hier.




Meine Erfahrungen

Als das Frühlingskind geboren wurde, standen wir erstmals vor einer neuen uns unbekannten Herausforderung. Der Windelbereich war bereits wenige Tage nach der Geburt stark gerötet und extrem trocken. Zu den fleckigen Stellen gesellten sich sogar nach weiteren Tagen ein wunder Ausschlag hinzu. Auf fachärztliche Empfehlung hin und auf Anraten einer Hebamme versuchten wir durch penible und zugleich sanfte Reinigung ohne Chemie mit reinem Mandelöl dem stark beanspruchten Windelbereich zu Leibe zu rücken. Diverse medizinische Salben, die bei den 2 Geschwisterkindern immer Abhilfe bei sporadisch auftretendem Wundsein in den ersten Lebensmonaten schufen, zeigten paradoxerweise keinerlei Wirkung. Erst eine spezielle selbst angesetzte Essenz aus Calendula, Öl und Kamille brachte Linderung. Jedoch kam uns zu diesem Zeitpunkt nie in den Sinn, dass es eventuell auch einen Zusammenhang mit den verwendeten Windeln gab. Und da ich mich davor nie so richtig mit der Thematik befasste, wurde mir erst durch diesen Vorfall bewusst, welche haarsträubenden chemischen Mixturen in einer konventionellen Windel stecken. Mein Gedankenschluss: darauf möchte ich in Zukunft einerseits dem Baby andererseits der Umwelt zuliebe verzichten!

Das Frühlingskind ist wie seine beiden Geschwister ebenfalls ein Stillkind.
Mit seinen 6 Monaten haben wir bereits mit der Beikosteinführung gestartet, und so können wir auch schon einen Vergleich ziehen, was die verschiedensten Konsistenzen und die Besonderheit eines Stillstuhls betrifft. Dauerstillen und kurz aufeinanderfolgende Stillintervalle waren bei allen 3 Kindern vor allem in den ersten Lebensmonaten und als Begleiterscheinung des Zahnens unentwegt Thema. Vor allem auch nachts musste in den Anfangsmonaten mindestens 2 Mal gewickelt werden, da ansonsten die Windeln bisweilen sogar ausliefen. Die Lillydoo Windeln sitzen rundherum gut auf und dichten daher auch dementsprechend optimal ab. Sie haben eine optimale Passform, die sicherlich maßgeblich daran beteiligt ist, dass sich das Auslaufen von Urin in nächtlichen Phasen, in denen übermäßig viel gestillt wurde, sehr in Grenzen hielt. Inzwischen hat das Frühlingskind einen gewissen Schlafrhythmus entwickelt, sodass durch das mehrstündige Durchschlafen kein gesondertes Wickeln in der Nacht mehr nötig ist.
Was den Tragekomfort betrifft, rangieren für uns die Windeln an allererster Front, das ist sicher. Sie sind an Weichheit einfach nicht zu toppen. Schon der erste Griff hat mich ob der Leichtigkeit, Biegsamkeit und Geschmeidigkeit sehr überrascht.



Windeln bitte kommen: Das Windel-Abo

Mit 3 Kindern einzukaufen gleicht einer Herausforderung, der ich mich momentan entziehe so gut es im Alltag möglich ist, und der ich aufgrund des unglaublich aktiven Babys in Kombination mit einem Kleinkind, nicht recht gewachsen bin wenn ich ehrlich bin!  Das Frühlingskind wird von Tag zu Tag mobiler, und ist drauf und dran, beinahe schon auf beiden Beinen sicher stehend die Welt zu entdecken, und das mit 6 Monaten!
Keine optimalen Voraussetzungen für eine entspannte Einkaufstour. Einen "guten" Tag zu erwischen, an dem alle 3 Kinder zufrieden und entspannt den Supermarkt betreten UND verlassen, ist eher eine Seltenheit. Der Goldjunge, dessen Autonomiebestrebungen weiterhin ins Unendliche ausufern, ist drauf und dran, sein Umfeld auf sich aufmerksam zu machen, ungeachtet dessen, dass wir uns gerade zum Höhepunkt der Rush Hour inmitten eines gut besuchten Supermarktes befinden, dessen BesucherInnen meist entweder entsetzt oder auch "helfend" der Situation beizustehen versuchen.
So versuche ich, diese unvorhersehbaren Situationen -zum Leidwesen von Herrn W- tunlichst zu vermeiden. Ja, es ist Herrn W zu verdanken, dass nicht wir sondern er sich an einem schönen Vormittag vor einer langen Schlange an der Supermarktkassa wiederfindet.

Eine Möglichkeit, zumindest in Punkto Windelbeschaffung zusätzliche Fahrtwege nicht nur der Umwelt sondern auch unserer Nerven zuliebe zu minimieren, hat Lillydoo in Form eines Windel-Abos kreiert. Die Windeln werden im Rahmen des Abos nämlich ohne zusätzlichen Aufwand und ohne Lieferkosten direkt nach Hause geliefert.  Ein zusätzliches Plus ist neben dem Rabatt, den man auf den regulären Windelpreis erhält, auch der kostenlose Größenumtausch, sollte die Windel doch nicht passen, oder zu klein geworden sein. Denn wie wir wissen: die zu klein gewordenen Windeln landen allzu oft unangetastet dort, wo Stauraum vorhanden ist, oder dienen dem Puppenspiel, wenn im Optimalfall Windelgröße und Puppe übereinstimmen.

Den Konfigurator für das Windel-Abo findet ihr hier auf Lillydoo. Er funktioniert zur Gänze selbsterklärend. Je nach Vorliebe und Windelbedarf kann aus 6 verschiedenen Standard-Designs und gegebenenfalls Limited Editions - auch gerne in Kombination von mehreren hübschen  Designs -so wie in unserem Fall- gewählt werden. Die Lieferintervalle variieren je nach Windelbedarf (8, 6 oder 4 Mal pro Tag wickeln). Hier hat man die Option zwischen hohem (8 Windeln), mittlerem (6 Windeln) und niedrigerem Windelverbrauch (4 Windeln pro Tag). Neben den 3 Optionen für Lieferintervalle kann auch der erste Liefertermin angegeben. Entscheidet man sich für das praktische Windelabo, erhält man übrigens einen Rabatt in der Höhe von 25% des regulären Preises.
Also alles in allem sehr flexibel gestaltet, und das Abo ist jederzeit kündbar.





Lust, Lillydoo zu testen?

Das Testpaket enthält insgesamt 10 Lillydoo Windeln und eine Packung Feuchttücher (15 Stk). Der Versand (3,90€ innerhalb Österreichs) geht auf Kosten des Käufers/der Käuferin. Eine tolle Möglichkeit, um die Windeln zu zu testen, denn ich finde, man sollte ein Produkt im Real Life in den eigenen Händen gehalten haben (oder noch besser um den Babypopo gelegt haben), bevor man es in den Warenkorb legt, egal ob digital oder an der Supermarktkassa!


Und jetzt noch ein paar Frage an euch, die mich immer interessieren: 

Was ist denn eure Erfahrungen mit Windeln? Wickelt ihr mit herkömmlichen Windeln oder seid ihr von Stoffwindeln überzeugt?

Eure Tina







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13 September 2018

DIY mit Natur - Smudge Sticks



Als ich das erste Mal Bilder von sogenannten Smudge Sticks sah, war ich von Anfang an hingerissen von den natürlichen Stangen, die sich zum Großteil aus heimischen Wildblumen und Kräutern zusammensetzen, und mir kam sogleich das intensive Aroma von den Kräutern, die sich in unserem Garten tummeln, in den Sinn. Natürlich ließ es nicht lange auf sich warten, dass ich mir den Duft des Sommers auch ins Haus holen wollte. Zur Wiese mit den hohen Gräsern, die die schönsten wildwachsenden Blumen für unsere Sträuße beheimatete, war es nur ein Katzensprung, und die Kräuter aus dem Kräuterbeet wucherten nur so dahin.


Zu beachten gilt wie immer, dass sich für dieses DIY Projekt, das sich auch als perfektes auf die Jahreszeiten abgestimmtes DIY für Kinder eignet, stets Pflanzen verwenden sollte, die unbedenklich, sprich ungiftig sind, denn unter den Wildpflanzen und auch unter Gartenpflanzen lauern immer wieder giftige bis hochgiftige Exemplare.





Was sind Smudge Sticks eigentlich?

Darunter versteht man zu einem Räucherwerk zusammengebundene Kräuter und Blüten, die nach dem Trocknen beim Anzünden einen aromatischen Duft verströmen. Der eigentlich Sinn dahinter wurzelt in nordamerikanischem Kult, wo die Kräutersticks für traditionelle Reinigungsrituale verwendet wurden. Wir verwenden sie rein als Deko, und auch zum Räuchern, da die Kräuter einen sehr aromatischen angenehmen Duft - je nach Zusammensetzung- verströmen, und es Lust auf Experimentieren mit verschiedensten Düften macht.


Zu unserer Zutatenliste für das blumige Potpourri gesellten sich folgende Pflanzen:


Salbei, Minze, Himbeerblätter, Hibiscus, Echinacea, Johanniskrautblüten, Lavendel, Majoran, Thymian, Calendula, Rose, Wiesensalbei, Wilder Kümmel, Schafgarbe, Weinblatt, Wermut

Es eignen sich auch:
Zweige von Nadelbäumen wie Thuje, Fichte, Lärche
Rosmarin, Brennessel, Beifuß


So habe ich es gemacht:

Ich beginne mit einem Sträußchen Lavendel (vorgetrocknet). Darauf platziere ich der Länge nach längere Stengel von Wermut, Kräutern, alles, was einen langen Stengel hat. Ich umwickle das Sträußchen mit einem normalen Zwirn auf der Rolle, der in größeren Abständen darübergewickelt wird. An der Spitze angelangt umwickle ich nochmals, aber dieses Mal mit den kleineren filigraneren Blütenblättern oder auch ganzen Blüten, sofern diese kleiner sind. So kommt auch die Farben der Blüten am besten zur Geltung. Unten angelangt Faden verknoten. Einige Tage  an einem sonnigen Ort (Fensterbank)  trocknen lassen.







Mehr DIYs aus meinem Garten findet ihr hier:

Kulinarisches aus dem Garten: Burger mit Löwenzahn und Kerbel


Was sind denn eure Natur-DIY Highlights im Herbst?




Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Tag, bevor die Kaltfront über uns hereinbricht!

Eure Tina


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04 September 2018

Unsere Herbst BIO Lieblingsoutfits & 3 Natur DIYs *Anzeige




Wenn man eine Runde in den Wäldern drehte, dann wurde einem bereits mitten im Hochsommer bewusst: der Herbst lässt dieses Jahr nicht lange auf sich warten. Das Laub der Blätter wechselte seine Farbe immer mehr in Richtung erdiger Farbpalette. Bedingt durch die Hitze dieses Sommers scheint alles schon früher vonstatten zu gehen. Der Sommer war toll, teilweise ob der hohen Temperaturen auch anstrengend für uns alle, allen voran das Frühlingskind betreffend, und deshalb sind wir einerseits auch froh, dass der gemütliche Herbst mit seinen vielen goldenen Sonnenstunden eingerückt ist. Den Herbst verbinde ich unweigerlich mit #slowlife, vielmehr als den Sommer, der immer irgendwie etwas Aktives, Knalliges und Lautes an sich hat. Verfärben sich die Blätter, mutet es an, als würde eine neue Epoche eingeläutet werden. Die Natur bereitet sich auf neue Bedingungen vor und befindet sich im Wandel. Diese Metamorphose hautnah mitzuerleben, ist etwas ganz Besonderes. Sich mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Natur zu begeben, ist nach dem Sommer immer wieder neu, anders, sehr vielfältig und aufregend.

Die Abende werden kälter, und inzwischen kommt für unsere Streifzüge bereits mehr mit ins Gepäck. Um gut ausgerüstet zu sein für Wind und Wetter schwören wir auf das Zwiebelschalenprinzip. Das Sommerkleid von Mini Rodini ist mit Layering auch für die Übergangszeit geeignet. Ich liebe die warmen Farben, die sich auch perfekt für den Herbst eignen. Das Kleid ist übrigens gerade im Sale!





Meistens verbinden wir einen Ausflug in die Natur mit einen oder mehreren Natur-DIYs. Sie sind die einfachste Möglichkeit, die nicht nur Spaß macht und einen Anstoß für kreatives Schaffen liefert, sie sind darüberhinaus eine wertvolle Methode, um Achtsamkeit zu schulen. An diesem Tag im Wald schien es - auf den ersten Blick betrachtet- als würde der Wald, von der Trockenheit der letzten Sommermonate stark mitgenommen, nichts Spektakuläres an Naturmaterialien hergeben. Das Braun dominierte das Grün, und das Moos schien verdorrt zu sein. Weit gefehlt, denn es sollte sich als voreiliger Trugschluss herausstellen.

Auf der Suche nach Naturmaterialien machten wir nach wenigen Schritten Halt und schlugen unsere Bastelstation genau dort auf, wo wir nie damit gerechnet hätten, derartige Schätze der Natur zu finden. Was im ersten Moment monoton aussah, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als kleines Kunstwerk. Ein Baumstrunk diente als natürliches Fundament für ein Natur-Mandala, und das Fräulein webte mit Begeisterung Fundstücke in den Webrahmen mit ein.


Webrahmen 

So haben wir ihn gemacht

Nimm einen Teil eines Stickrahmens (derjenige ohne der Befestigungsschraube) und eine Zwirnspule. Binde das Ende des Zwirns auf dem Rahmen mittels Doppelknoten fest. Mit einer Hand hältst du den Rahmen, in der anderen hältst du die Zwirnspule, die du nach und nach -in ganz kleinen Schritten im Abstand von etwa 5mm- versetzt um den Rahmen wickelst. In der Mitte laufen so alle Fäden zusammen. Verfahre so, bis der Zwirn durch das gesamte Innenleben des Rahmens verläuft.Am Anfang angekommen verknote das Ende. Fertig!

Für dieses Kunstwerk eignen sich insbesondere Blätter, Blumen, Moos und auch Beeren, und was der Wald sonst an schmuckem Beiwerk hergibt. Diese können entweder eingeflochten werden, wie es sich z.B. beim Gras anbietet, oder auch hineingesteckt werden. Für den Herbst empfiehlt es sich, bunte Blätter zu verwenden, die eine wunderschöne hängende Fensterdeko ergeben.


Naturkinder

Weben mit Naturmaterialien


Herbstoutfit des Frühlingskindes


Wir setzen auf Qualität, denn wenn man auf natürliche Materialien achtet, dann rentiert sich das nicht nur in Punkto Tragekomfort und was die Langlebigkeit der Kleidung betrifft, sondern sie besitzen zudem die Eigenschaft, temperaturausgleichend zu wirken. Sie halten im Sommer kühl, und im Winter warm. Reine Wolle in Kombination mit Bio Baumwolle ist eine gute Mischung, auf die wir in allen Jahreszeiten setzen.
Es gibt nur wenige Kleidungsstücke, die wir besitzen, die über den Kopf angezogen werden. Der Großteil der Ausstattung besteht nämlich aus Wickelbodys und für kältere Temperaturen sind wir mit Westen und Wickeloberteilen bestens gewappnet. Das Schüttli von Engel ist einfach anzuziehen und durch den überlappenden Vorderteil hält er schön warm. Wir hatten die Weste auch schon im Sommer bei kühleren Temperaturen (von denen es dieses Jahr freilich nicht viele gab!) im Gebrauch.
Wir lieben übrigens diese Marke, und sie war auch Bestandteil unserer Erstlingsausstattung für das Frühlingskind. (LINK!!!) Die Bodys sind unglaublich langlebig und mitwachsend. Der Body mit den Streifen ist nach wie vor (und wir sind bei Gr. 68 angelangt!) im Einsatz, da er sich sehr dehnt.

Eine Baby Schlupfhose wie diese von Fixoni ist praktisch zum Wickeln und perfekt für das Frühlingskind, das bereits krabbelnd die Welt erkundet.


Engel kids fashion




engel bio mode

Organic baby fashion




Herbstoutfit des Goldjungen

Es ist wahrlich nicht einfach, dem Goldjungen ein neues Kleidungsstück schmackhaft zu machen. Oft scheitert es an der simplen Tatsache, dass er dem Anziehen einfach nichts und rein gar nichts abgewinnen kann, und oft auch an der Tatsache, dass viele Kleidungsstücke unbequem und umständlich anzuziehen sind. Die Bio Hose von Volltreffer besitzt genau den richtigen Schnitt, um Beinfreiheit zu garantieren, und sie lässt dem aktiven Buben auch bei seiner liebsten sportlichen Betätigung, dem Laufradfahren genügend Bewegungsfreiheit. Meliertes Grau ist übrigens meine liebste Farbe zum Kombinieren, das sie einerseits einfach immer passt, und sie eventuelle Flecken kaschiert. Der Sweater ist perfekt für alle #naturkinder ist und aus angenehmem Bio Sweat.



ecofriendly kids fashion

Waldkinder

Kids fashion Tausendkind

Nagelspiel


Der Goldjunge liebt seine Werkband, den Hammer, das Montieren und Abmontieren. Allesamt Tätigkeiten, die natürlich den sorgsamen und sicheren Umgang mit Nagel und Hammer voraussetzen, die er jedoch schon mit kindgerechten Ausführungen von Hammer und Nägel bravourös meistert.
Sein Natur-DIY basiert auf einer Korkplatte, Nägeln und einem Kinderhammer. Die gesammelten Naturmaterialien (am besten eignen sich hierfür Blätter) werden so zu einem Bild arrangiert und mit Hammer und Nagel auf der Platte fixiert.

Wald mit Kindern erleben
Wald Kinder Natur DIY


Bei Neukauf von Kinderbekleidung achte ich nicht nur auf Bio-Qualität, sondern auch darauf, dass ich immer eine bis sogar 2 Nummern größer kaufe. Ärmel und Beinabschlüsse lassen sich in den meisten Fällen umkrempeln und viele Kleidungsstücke eignen sich auch für Oversize Tragevarianten. So ist das Mini Rodini Kleid ohnehin Oversize geschnitten und passt daher auch noch für die kommenden Saisonen. Ein Kriterium, das den Kaufpreis, der im ersten Moment vielleicht zurückschrecken lässt, auf jeden Fall gerechtfertigt. Aus ökonomischen Gründen kaufe ich 90 Prozent unserer Kleidung im Sale, also quasi im Voraus für die zukünftigen Saisonen. Kaufe ich beispielsweise im Sale Sommerkleidung, dann bereits für die kommende Sommersaison nächste Jahr. Hier kann man unglaubliche Schnäppchen ergattern, die in Vergleich zu großen Handelsketten wahre Glücksgriffe und noch dazu nachhaltig sind.


Sustainable kids fashion



Um die Qualität und Optik so lange wie möglich zu erhalten empfehle ich grundsätzlich das Waschen bei niedrigeren Temperaturen, sprich maximal 40 Grad bei Biobaumwolle und Wolle 30 Grad. Hartnäckige Flecken behandle ich übrigens immer vor der Wäsche in einem Bad aus Backpulver und warmem Wasser, indem ich die betroffenen Stellen darin einweichen lasse. Diese Methode ist eine natürliche und hat sich bis jetzt als sehr effektiv, auch ganz ohne die Chemiekeule anzuwenden,  herausgestellt. Bei hellen Materialien sind auch Zitrone in Kombination mit Sonne sehr zu empfehlen.

Mamablogger


Naturmandala 


Die wohl einfachste Art, ein Bild entstehen zu lassen, ist ein Naturmandala. Es benötigt nur eines: gestalterische Freude, und im Handumdrehen entstehen individuelle Bilder aus den Naturschätzen, die der Wald so hergibt. Ich habe mich hier an einem Baumtrunk kreativ ausgelassen. und wer weiß, vielleicht ist mein kleines Kunstwerk ja auch noch beim nächsten Mal zu sehen!




Was sind denn eure Herbst-Favoriten und was darf in der Übergangszeit auf keinen Fall fehlen?

Bei Tausendkind findet ihr übrigens super Schnäppchen im Sale, wo ihr bis zu 70 % auf die regulären Preise bekommt!


Eure Tina






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29 August 2018

Kinderbuchtipp: Kinderbücher von Ines Gölß & Interview & Giveaway *Anzeige


Dass es unweit von uns entfernt im "tiefsten Waldviertel" wie wir das im Winter von rar gewordenen Schneemassen bedeckte und im Sommer mit Wald und Wackelsteinen schon beinahe mystisch anmutende Gebiet gerne nennen, derart großes Potenzial schlummert, welches phantasievolle Kindergeschichten hervorbringt, die exakt den Geschmack meiner beiden Kinder treffen, hätten wir bis vor kurzem nicht gedacht. Geschichten, die den Eindruck erwecken, als wären sie für den Goldjungen und das Fräulein wie gemacht. Denn die beiden sind Naturkinder durch und durch. Sie lieben den Wald, die Tiere, das Schwammerlsuchen und Bücher mit Humor und Feinsinn. Sie veranstalten gerne Schneckenrennen und sehen sich unsere Naturbewohner bis ins Detail an. Da kommt eine Schnecke mit rot-weiss-schwarzem Schneckenhaus und gelbem Punkt in der Mitte wie gerufen.

Heute könnt ihr 3 unserer Lieblingsbücher von Ines Gölß gewinnen!


Ines Gölß


Ines Gölß ist der kreative Kopf hinter der bezaubernden Kinderbuchreihe Schnecke Ticki und Zauberer Zippeldapp, 2 Freunde, die gemeinsam Abenteuer mit viel Wortwitz und wundervoller Bildgeschichte bestehen. Im August ist auch ihr neues Buch Räuber Hauke Rabauke erschienen.
2 Bücher von Schnecke Ticki und das Buch Räuber Hauke Rabauke könnt ihr bei der heutigen Verlosung gewinnen, aber mehr dazu weiter unten!


Sie nennt ihre Bücher auch gerne Mutmachbücher, da sie auf ganz unaufdringliche Weise das Thema "Mut" und Selbstvertrauen behandeln, ohne den Zeigefinger zu erheben oder gar belehrend zu wirken. Während die Figur des sympathischen Zaubererjungen mit seinen witzigen Reimen in den Bann zieht, besticht auch Protagonistin Schnecke Ticki durch ihren liebenswerten Charakter.






"Zirbel, Zarbel, Zauberlicht,
zweifle an dir nicht,
vertrau dir selbst sogar,
dann schafft du es, ganz klar!
Zirbel, Zarbel, Hopsasa,
Dideldum und Trallala,
Zirbel, Zarbel, Zauberhände,
die Geschicht' ist nun zu Ende."


Hätte ich jemals gedacht, dass der Goldjunge derart konzentriert an einem Buch ausharrt, ohne verstohlene Blicke auf seine Autos und die Briobahn zu werfen? Sicherlich nicht, und definitiv ein Indiz dafür, dass diese Bücher das Interesse am Lesen entfachen. Spannend und kurzweilig, humorvoll und mit hohem Wiedererkennungswert sind die Handlungen so konzipiert, dass auch jüngere Kinder im Kleinkindalter so wie auch das Fräulein mit ihren 9 Jahren gespannt dem Vorlesen lauschen, die Zauberreime in kürzester Zeit rezitieren und Freude an unserem neu gewonnenen Ritual, dem Vorlesen für beide Geschwisterkinder trotz Altersunterschied, gewonnen haben. Die Abenteuer von Schnecke Ticki und dem Zauberer Zippeldapp sind übrigens ab 3 Jahren, die Geschichten von Hauke Rabauke ab 8 Jahren empfohlen.

Warum die Autorin, die übrigens alle Illustrationen mit den liebevollen und ausdrucksstarken Details selbst malt, könnt ihr im folgenden Interview nachlesen.




Du bist selbst Mutter von 5 Kindern. Wie schaffst du es, Beruf und Familie miteinander zu     vereinen?
Die Kinder stehen natürlich immer an erster Stelle. Da ich, oder besser gesagt mein Mann und ich immer selbständig waren, geht das ganz gut. Es ist immer einer von uns zwei da, der auf die Kleinen aufpassen kann. Zwei sind ja schon ausgezogen und der Dritte geht bald nach Wien um dort zu studieren. Wir sind also nur noch eine "kleine" Familie und es wird immer ruhiger im Haus. Naja, von wegen ruhig, die zwei Jüngeren, 7 und 9 Jahre geben noch ganz schön Gas. Aber das ist schon gut so.

Wie kamst du zum Schreiben und zum Zeichnen, was hat dich beflügelt?

Gemalt und gezeichnet habe ich schon immer. Ich habe mich schon mit ca. 10 Jahren für die französischen Impressionisten interessiert und ihre Werke mit Öl auf Leinwand nachgemalt. Mein Zimmer war mit Mickey Mouse und Lucky Luke, die ich selbst gezeichnet hatte (und das ziemlich gut) tapeziert.
Viel später erst ist das Schreiben dazu gekommen.
Ich habe meinen Kindern am Abend immer Bücher vorgelesen. Wir sind alle zusammen im Bett gelegen und das war für alle urgemütlich. Angefangen von Bilderbüchern bis Harry Potter und Wolfgang Hohlbein. Ja, ich habe meinen Kindern wirklich lange vorgelesen, nicht nur Stunden, sondern bis sie 14 waren. Mit 38 Jahren wollte ich dann selbst eine Geschichte erfinden und die Bilder selbst dazu malen. Was nicht leicht war, denn die letzten zwei Jungs waren da erst 2 Jahre und ein Neugeborener.



Kindern Mut zuzusprechen und ihnen Selbstvertrauen mit auf ihren Weg zu geben, um Krisen bewältigen zu können ist ein sehr sensibles und notwendiges Thema. Was hat dich dazu bewogen, gerade dieses Thema aufzugreifen?


 Ich glaube man braucht selbst als Erwachsener immer wieder viel Mut im Alltag. Das ist für jeden ein großes Thema. Denn wie oft werden einem Sachen aufgezwängt, die noch dazu so gut gemeint sind und man traut sich nicht sich zu wehren. Das erfordert auch viel Mut. Dieses Thema ist das dann wie selbstverständlich in meine Bücher eingeflossen.

Du wohnst in Kottes, einem kleinen Ort mitten im Waldviertel, umgeben von viel Natur. Welchen Stellenwert hat Natur für dich und deine Familie?

Ich komme ja aus Bayern und habe bei einem Urlaub mit meinen Eltern, meinen Mann hier im Waldviertel kennen gelernt. Es hat sofort gefunkt und ich bin bei ihm geblieben. Ich liebe das Waldviertel mit seinen vielen schönen Wäldern. Ich bin hier Zuhause.
Ich brauche die Natur, wie die Luft zum Atmen. Ich bin jeden Tag im Wald, auch dies ist mein Ausgleich. Alle in der Familie sind gerne in der Natur.

Gibt es ein persönliches Lieblingsbuch von dir, das dir besonders am Herzen liegt, welches du uns empfehlen kannst?

Ich bin ein großer Otfried Preußler Fan und würde gerne in seine Fußstapfen treten. Vielleicht schaffe ich das ja mit meiner neuen Räubergeschichte "Hauke Rabauke", die am 10. August erscheint. Ich liebe die kleine Hexe und die drei Räuber Hotzenplotz Geschichten. Und den kleinen Wassermann von Otfried Preußler.

Man geht davon aus: die Kinder einer Kinderbuchautorin müssen Leseratten sein. Stimmt das in deinem Fall?

Zum Teil. Da wir auch immer viel gemeinsam gezeichnet haben, sind zwei meiner Großen eher der Kunst zugetan. Illustrieren, Malen mit Öl und Acryl, Portrait zeichnen... Mein ältester Sohn schreibt selber Bücher.

Warum ist das Lesen für Kinder derart wichtig, wie siehst du das?

Ich glaube, das Kuscheln mit Mama oder Papa, die Stimme von ihnen zu hören ist einfach wunderschön für die Kinder. Außerdem erlebt man gemeinsam unglaubliche Abenteuer. Man weint zusammen (am meisten ich), man lacht zusammen, und man wundert oder ärgert sich über Szenen oder Personen im Buch und manchmal streitet man sogar. Lesen ist einfach Abenteuer im Kopf, das kann man nicht besser sagen.

Was sind deine persönlichen Glücksmomente?

Glücksmomente sind für mich das Lachen meiner Kinder. Wenn wir alle zusammen sind, und es allen so richtig gut geht. Aber auch, wenn wir ein Problem zusammen lösen konnten.

Was ist dein sehnlichster Zukunftswunsch?

Mein sehnlichster Wunsch ist es, noch viele Bücher zu schreiben mit denen ich die Menschen, also nicht nur die Kinder, in ihren Herzen berühren kann. Vielleicht können meine Bücher dazu beitragen, dass es dem Leser und der Leserin besser geht, dass sie Mut machen und er  oder sie nicht aufgibt. Denn das finde ich sehr wichtig, niemals aufzugeben.


Mein Motto: "Alles was du dir vorstellst, kann zur Wirklichkeit werden."

Kinderbuchtipp Österreichische Autorin



Seit 10.August ist ihr allerneuestes Buch, der Räuber Hauke Rabauke im Buchhandel erhältlich. Mehr Details zur ihren Publikationen und Buchreihen findet ihr hier.

Hauke Rabauke besticht durch seinen liebenswerten Charakter, der  so gar nicht den 0815-Kriterien eines klassischen Räubers entspricht, jedoch mit Witz und Charme, und gleichermaßen seiner Ausgeklügeltheit den Leser und die Leserin in seinen Bann zieht. Seine witzigen Liederstrophen, die das Buch begleiten, haben mich beim Lesen des Buches immer wieder laut auflachen lassen. Das humorvolle Rauhbein liebt den Wald genauso wie seine allergrößte Leidenschaft, die nicht den Raubzügen gilt, sondern anders als man vermuten mag: dem Backen von süßen Köstlichkeiten. Spannend und gespickt mit viel Wortwitz zieht das erste Buch dieser Reihe Klein und Groß in seinen Bann und macht Lust auf viele weitere Ausgaben, die hoffentlich noch folgen werden!




Giveaway


An euch, liebe LeserInnen meines Blogs verlose ich heute 2 handsignierte Bücher von Schnecke Ticki und Räuber Zippeldapp so wie das brandaktuelle Buch Räuber Hauke und Oskar der Höllenhund.

Hinterlasse hier oder auf meinen Social Media Kanälen Facebook und Instagram einen Kommentar! Alternativ könnt ihr mir gerne auch eine Mail an titantina@hotmail.com mit Betreff "Verlosung" schicken.




Teilnahmebedingungen

1. Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein und ihren Wohnsitz in Österreich oder Deutschland oder innerhalb der EU haben.

2. Es ist keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zwischen „titantina“ und den Teilnehmern besteht kein Vertragsverhältnis. Es gilt österreichisches Recht.


Die Verlosung endet am Sonntag, dem 2.9.2018 um 21:00 Uhr.
Die Gewinnerin/der Gewinner erklärt sich nach den neuen Bestimmungen der DSGVO bereit, seine/ihre Daten für das Gewinnspiel und den Versand freizugeben.


Habt eine schöne letzte Ferienwoche!

Eure Tina








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19 August 2018

Alltagsgeschichten: 5 Monate Baby

Babyupdate


Ich weiß, ich wiederhole mich, aber für mich steht fest: die Babyzeit verfliegt wie im Nu. Ob das am dritten Baby liegt, und an dem Grund, dass mir diese bereits 2 Mal durchlaufene intensive Zeit durch die Geschwister bestens vertraut ist, ist mir zwar nicht ganz klar, aber ich habe den Eindruck, es liegt an verschiedenen Faktoren!
Das Frühlingskind ist nämlich in seiner gesamten Entwicklung, allen voran was das Motorische betrifft, schneller als seine Geschwister. Und die waren auch nicht gerade langsam! Diese Schnelligkeit hat sich bereits kurz nach der Geburt abgezeichnet. Im Krankenhaus war nicht zu übersehen, dass der Winzling sein Köpfchen schon relativ gut halten konnte, und er sich in alle Richtungen wand, nur um der unliebsamen Bauchlage irgendwie zu entrinnen. Ich war erneut überwältigt davon, mit welcher Vehemenz und Kraft ein Säugling in seinen ersten Tagen ausgestattet war! Eine Tatsache, die mir davor erstmals beim Stillen des Fräuleins vor 9 Jahren aufgefallen war. Meine These, das Frühlingskind würde in rasantem Tempo voranschreitet, um so schnell wie möglich mobil zu werden, hat sich in den letzten Monaten auch bewahrheitet.

eine Mama erzählt, Mehrfachmama
Mehrfachmama Mamageschichten
Buch und Mutter Erde Beutel von Joringl *Werbung 

Früh übt sich?

Dieser eine Satz hat sich ziemlich hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt, nicht wahr? Jeder kennt ihn, und so ziemlich jedem ist er schon einmal über die Lippen gekommen. Vor allem was Babys und Kinder im Generellen betrifft, sind wir Eltern der Entwicklung oft schon einen Schritt voraus, und  vertiefen uns im Geiste bereits schon in Gedanken und Visionen über all das, was auf uns und den kleinen Menschen noch alles zukommen mag. Zu Recht, denn auf alle Entwicklungsschritte bestens gewappnet zu sein, erzeugt ein gewisses Maß an Sicherheit. Doch sind all diese Schritte planbar? Nein, auch wenn sie vorhersehbar sind, können wir den genauen Zeitpunkt, an dem sie eintreffen, nicht prophezeien. Wir wissen jedoch: sie kommen bestimmt! Lohnt es sich, all diese Entwicklungsschritte und Phasen mit Argusaugen zu überwachen? Oder wäre es nicht einfacher für uns alle, ihnen ein Stückchen Freiheit zuzugestehen und auf das individuelle Tempo unser ganzes Vertrauen zu setzen?

Dieser eine Satz könnte in diesem Sinne genauso gut lauten: Spät übt sich...und nimmt uns dabei den meist gesellschaftlich verankerten Druck, der sowohl auf dem Kind und all jenen lastet, die ein Kind begleiten. Und dabei öffnet sich eine Türe geprägt von Respekt dem Kind gegenüber, indem wir ihm unser ganzes Vertrauen schenken, das wiederum der Nährboden  für ein positives Wachstum sein kann, und welches auch ohne Druck und übersteigerten Erwartungshaltungen von unserer Seite auskommt.

Zurück zum Frühlingskind. Ja, er hat uns alle mit seinem unglaublich wachen Geist, seiner Aufnahmefähigkeit und Ausdauer überrascht. Seine frühe Mobilität hat dem Ganzen noch eine Sache drauf gesetzt. Er hat mit seinem starken Drang, mobil zu sein, eine rasante Entwicklung in diesen 5 Monaten hingelegt. Bereits nach 4 Monaten wurde mich erstmals bewusst: er hat ein Ziel vor Augen, dem er eifrigst trotz seiner wenigen Lebensmonate nacheiferte. Er möchte sich so schnell wie möglich weiterbewegen. Und das vertrat er mit stark ausgeprägtem Willen und einer unvergleichlichen Vehemenz. Die ersten Schritte dazu waren bereits mit 4 Monaten sichtbar. Im Laufe von nur wenigen Tagen folgte auf das erste Robben bereits das erste koordinierte Krabbeln, und inzwischen sind alle Gegenstände in seiner Reichweite, die a) kein Spielzeug sind und b) ein gewisses Potenzial an Gefahr beherbergen, außer Reichweite zu bringen, und das ziemlich flott. Dass diese Phase der gesteigerten Achtsamkeit, die uns Eltern allzu oft unter Strom stehen lässt, derart rasch eintritt, hat natürlich auch dafür gesorgt, dass wir vorzeitig Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen ergreifen mussten, die wir mit fortschreitendem Alter des Goldjungen bereits wieder ad Acta gelegt hatten. Nun, sie betreffen uns wieder. Früher als gedacht!

Naturkinder, Waldkinder


Grenzenlos?

Das Märzbaby gibt mit seiner Mobilität, die es an den Tag legt, um die Umwelt mit all seinen Sinnen zu erkunden, einen Rhythmus vor, der uns manchmal ein wenig überfordert. Einen gewissen Raum für die Erkundung zu schaffen, ist natürlich eine Voraussetzung, um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden. Und dieser Raum sollte eine Möglichkeit zur Entfaltung darstellen und gleichzeitig auch Sicherheit schaffen. So werden von uns bestimmte Spielareale innerhalb unserer 4 Wände und im Sommer auch in unserem grünen Wohnzimmer, der Terrasse, geschaffen, immer wieder neu arrangiert und abgesteckt. Einen fix installierten bekannten Raum zu schaffen, der dem Baby Sicherheit vermittelt, während Mama schnell mal das stille Örtchen aufsuchen muss, verschafft für uns erstmals in der Babyzeit und im Leben mit 3 Kindern immense Erleichterung im Alltag. Summa summarum: Freiheit für Entfaltung schaffen und Begrenzung dort wo es notwendig erscheint!

Dennoch kann ein "früher" nicht einem "besser" und ein "später" nicht einem "schlechter" gleichgesetzt werden,  was diese Entwicklung anbelangt, denn jedes Baby, jedes Kind, jeder Erwachsene hat sein eigenes ganz individuelles Tempo, das in keinster Weise ausschlaggebend ist für das Maß der Entwicklung und schon gar nicht deren Qualität. Es lohnt sich nicht, auf Nadeln zu sitzen, denn sie kommen bestimmt: das erste Lächeln, die erste Drehung, das erste Robben, Krabbeln, Sitzen, Stehen, Windelfrei sein...die Liste könnte in die Unendlichkeit fortgesetzt werden. In diesem Sinne können wir getrost auf Vergleiche und Bewertungen verzichten und uns wiederholt ins Bewusstsein rufen:



Leben mit Baby, Mamageschichten


Eine ganz spezielle Erwartungshaltung wird einem Thema beigemessen, auf das die einen mehr, die anderen weniger entspannt hinfiebern: der Beikostbeginn.
Hier scheiden sich wie bei so vielen Themen die Geister, denn Wege gibt es viele. Nur schwierig wird es dann, wenn wir auf einer Methode verharren, die zwar für uns, aber vielleicht nicht für den anderen plausibel erscheint. Denn was ist schon der "richtige" Weg? Ist es der Beiskostbeginn durch die Breieinführung so früh wie möglich oder doch lieber Baby led weaning zu einem späteren Zeitpunkt? Oder gar ein Mix aus beiden Modellen? Das Kind nicht aus dem Fokus zu verlieren und alle anderen, die es oft besser wissen, beiseite zu lassen, lohnt sich in diesem Fall, um die Bedürfnisse des Kinder richtig zu deuten, zu erkennen und eine Antwort darauf zu finden, die sich sogar vielleicht erst mit dem Fortschreiten der Zeit als fälschlich herausstellen mag. Denn wir alle sind nicht vor Fehlern gefeit, auch wenn wir als oft zitierte "erfahrene" Mehrfachmamas oder Papas gelten mögen.

Das Fräulein, der Goldjunge und das Frühlingskind hatten in Punkto Beikost eines gemein: sie bekundeten alle drei verhältnismäßig spät ihre Bereitschaft dazu. Jedoch wurden sie von Anfang an miteinbezogen, da sie deutlich früher das Interesse an der Teilhabe jedoch nicht am Essen an sich demonstrierten. Während wir beim Fräulein (ihrerseits vollgestilltes Baby und eine vehemente Breiverweigerin der ersten Stunde) aus verschiedensten Gründen den Weg des Baby led weanings einschlugen, und das auch sehr verspätet gegen Ende des 7. Monats hin, fand die Beikosteinführung beim Goldjungen etwas früher statt. Auch diese lief etwas modifziert aber in ähnlichen Bahnen ab, und mündete letztendlich in einer Kombination aus Brei und Fingerfood. Bei Baby Nummer 3 jedoch war ich ob der Zeichen etwas irritiert und stellte mir insgeheim die Frage: "Ist das nun als reines Interesse zu beurteilen, oder mag er tatsächlich schon den Brei kosten?" Nach seinen gierigen Blicken, seinen Schmatzgeräuschen und seiner wilden Fuchtelei mit Händen und Füßen zu beurteilen: eindeutig ja! Sogleich fiel die Wahl bei der nächsten Ab Hof-Abholung vom Bauernhof auf Karotten und einen Kürbis. Nun wissen wir ja bereits, dass, den Kindern sei Dank, diese ihr Befinden unverkennbar klar und prägnant äußern (By the way: könnten wir uns da nicht eine Scheibe von ihnen abschneiden?) und dementsprechend Signale aussenden, die man als Mutter/oder Vater auf keinen Fall übersehen kann. Und siehe da, das anfangs als Verlangen nach Beikost gedeutete Interesse entpuppte sich als reines Interesse an dem, was wir, die da am Familientisch gemeinsam zusammensitzen, so tun. Denn das Frühlingskind hatte weder Verlangen nach Kürbis,-noch Karottenbrei und verzog nach erneuten sehr minimal rationierten Kostproben das Gesicht wie nach 10 Tagen Regenwetter. In diesem Sinne: Löffel in die Hand, rein in den Kindersitz und wir Zelebrieren den Familientisch zu fünft, und das ganz ohne Brei.

Stillen tragen beziehungsorientiert



Jedes Kind ist anders

Klar! Und das betrifft natürlich auch Geschwisterkinder aus ein und derselben Familie. Eigentlich glasklar, so sollte man meinen! Auf wie viele erstaunte Gesichter bin ich bereits gestoßen, wenn ich zu den Besonderheiten meiner 3 Kinder Stellung nehme! Zu Kriterien, bei denen angenommen wird, sie würden sich stark ähneln, aber auch zu jenen, die den Eindruck erwecken würden, sie gleichen sich wie Tag und Nacht.
Genetische Konstellationen bilden die Basis, auf denen das soziale Umfeld aufbaut und formt.

Die uns bereitgestellten Möglichkeiten, die wir ergreifen können und die Wege, die wir einschlagen, sind unzählig und vielfältig. Auch wenn sie uns anfangs ungewohnt und neu vorkommen mögen, lohnt es sich, auch einmal einen unbekannten Weg einzuschlagen, wenn wir uns vom Herzen und aus freier Entscheidung heraus dafür entscheiden. Die Bandbreite an Alternativen zum altbewährten Modell sind vorhanden, und warten nur darauf, ergriffen zu werden. Für jede Familie steht ein passender Weg bereit!



Habt einen schönen Sonntag!

Eure Tina







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