07 Oktober 2014

DiY Hundekekse a la titantina



"Der Vierbeiner ist des Menschen bester Freund" so ein bekanntes Sprichwort. Auch wenn die Freundschaft nicht mit der zwischenmenschlichen vergleichbar ist, so ist da schon was Wahres dran. Der Hund bemerkt auf Anhieb, wenn das Frauchen Kummer hat, traurig ist oder aber auch wenn man vor Vorfreude schon etwas hibbelig ist. Warum? Weil der kecke Vierbeiner es riecht, so die wissenschaftliche Erklärung. Das Riechorgan des Hunde ist nämlich mit mehr als 1 Mio. Riechzellen mehr ausgestattet als das des Menschen. Damit der Geruchssinn des Hundes ganz auf seine Kosten kommen kann, praktizieren wir Nasenarbeit, die erstens den Hund beim Gassigang befriedigt und auslastet und vor allem auch für uns lehrreich und zugleich faszinierend zu beobachten ist. Um das naturgegebene Potential des Hundes zu nutzen, werden Hunde auch zur Diagnose von Schwankungen des Blutzucker als Diabetiker-Warnhunde ausgebildet. Eine geniale Sache wie ich finde! Infos dazu findet ihr hier.

Nach meinem Beitrag als Co-Autorin von Dawanda für das neue GU-Buch Selbstgemacht!Lieblingsstücke für den Hund geht's heute weiter mit einem Gourmet Hunde-DiY:

                                                   den Hundekeksen à la titantina


Da ich, was Ernährung betrifft, sehr penibel auf die enthaltenen Zutaten achte und wenn möglich auf chemische Zusätze und Konservierungsstoffe verzichte, ist es mir auch ein Anliegen, dass Herr Hund nicht irgendeine käufliche Chemiekeule zu sich nimmt. Was die Ernährung von Levi betrifft, war für mich ab dem Welpenkauf klar: ich werde barfen. Rohfleischfütterung stellt für mich die adäquateste Ernährung für einen Caniden dar und ist so einfach in die Tat umzusetzen. Auch getreidefreies Hundefutter in Form von Trockenfutter kommt bei uns gelegentlich in den Napf. Bei diesem Rezept jedoch habe ich aufgrund der Konsistenz eine Ausnahme gemacht.



Im Handumdrehen sind die Zutaten vermischt (das Fräulein ist mir wieder tatkräftig zu Seite gestanden) und man schont auch noch seine Geldbörse.

Zu erwähnen ist zudem auch, dass ich Dinkelmehl verwendet habe, da auch nur dieses in unserem Haushalt vorhanden ist. Dosenfutter habe ich nach ausgiebiger Recherche und Empfehlung unserer Züchterin dieses verwendet, da es mit  hohem Fleischanteil hergestellt wurde, und so ziemlich zur Gänze meinen Richtlinien entspricht. Sehr wichtig ist mir auch, dass kein Zucker beigesetzt wurde, da dies schlecht für die Zähne wäre. Und nein, ich werbe in diesem Post nicht für ein bestimmtes Produkt, es soll lediglich meine Erfahrungswerte widerspiegeln:)



Ihr müsst wissen, dass Levi ein sehr wählerischer Kostverächter ist, was das Fressen anbelangt. Die selbst gemachten Kekse sind hingegen ein wahrer Renner und eignen sich perfekt für das Training. Je knuspriger sie sind (also je länger sie im Backrohr bleiben), desto beliebter sind sie.
Zur Aufbewahrung werden sie optimalerweise in luftdichten Weckgläsern oder Keksdosen gelagert und halten sich ca.1 Woche.



                                            Wünsch' Euch eine schöne Herbstwoche!



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