12 Juni 2017

Die Rückkehr einer Kultmarke - Wanderlust mit Kamarg



Dort, wo das Gras am höchsten wächst und die alten Bäume Schatten spenden, sind wir am liebsten. Wenn die Temperaturen unweigerlich nach oben schnellen, und die höchste Etage in unserem Hanggarten einer Steppenlandschaft gleicht, und wenn der Horizont einer Fata Morgana ähnelt, ergreifen wir die Flucht in Richtung Grün. Dort, wo die frische Luft nach Schwammerl und Holz riecht, und wir auf weichem Moos das Geäst knacken hören, fühlen wir uns zu Hause. Der Wald zieht uns zu jeder Jahreszeit in seinen Bann, am liebsten jedoch, wenn er es erlaubt, ihn barfuß zu erkunden, und wir uns auf den Wegen von Jägern und Sammlern begeben. Der Wald erdet und gibt Kraft zugleich. Für mich als kreativen Kopfmenschen, der von einer Idee zur nächsten jagt, ist er ein unerlässlich gewordenes Mittel zum Abschalten, zum Entspannen und zum Seele-baumeln-lassen. Ein Ort, der in Kindern die Entdeckerfreude weckt und den Forscherdrang entfacht, der das wohl unerschöpflichste Spielterrain bietet.




Auf all unseren Streifzügen durch Wald und Hain, Weingarten und Wiesen ist mir der unverwüstliche Kamarg zu einem treuen Wegbegleiter geworden.

Wieder da! Stilikone und Kultobjekt

Am 6. Juni war es so weit: nach über 40 Jahren wurde der gute alte Kamarg aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Mit den 3 zum Kult gewordenen Designs in 3 Farben wurde eine Neuauflage gestartet, mit dem einzigen Unterschied, dass das nun Material wasserfest ist. Design und Funktionalität sollten gleich bleiben, ein wahrer originaltgetreuer Kamarg eben, mit hohem Wiedererkennungswert und zeitlosem Design. Der Kamarg hatte vor allem in den vergangenen Jahrzehnten einen Kultstatus erreicht und aufgrund seiner Unverwüstlichkeit war er auf Flohmärkten heiß begehrt, galt jedoch für lange Zeit als ausgestorbene Spezies unter den Rucksäcken.
Franz Drack, einer der neuen Gründerväter, selbst leidenschaftlicher Wanderer und Abenteurer aus den österreichischen Alpen, hat die Produktion der Rucksack nach einem Dachbodenfund eines 60 Jahre alten jedoch unversehrten und voll funktionsfähigen Rucksacks, wieder aufgenommen.







Ein Rucksack mit Geschichte

Graz im Jahre 1949. Gründervater Herbert Markutsch erfindet gemeinsam mit seinem Vater Karl einen Rucksack, der einziges zum Ziel hat: er soll allen Beanspruchungen eines Rucksackes, sei es fürs Wandern und alle Outdoorbegeisterten standhalten. Denn das Wandern wird in der Alpenregion so richtig schick und erfährt erstmals einen  touristischen Aufschwung. Das Tragesystem eines Kamargs geht auf ein Patent für eine spezielle Tragevorrichtung für Kohle aus den 20ern zurück. Durch eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und eine spezielle Polsterung der Gurte wird der Tragekomfort erhöht und das Gesamtgewicht verringert. Dieses Konzept wird auch auf den Kamarg erfolgreich angewendet.



Der nachhaltige Rucksack

Kamarg setzt bei der Produktion auf qualitativ hochwertiges Material wie wasserabweisendes Segeltuch und Leder, abseits von Billigprodukten, die durch den Verschleiß in kürzester Zeit ihre Lebensdauer verlieren, und zum Massenkonsum anregen. Nachhaltigkeit wird hier mit Langlebigkeit gleichgesetzt und basiert auf einem bewussten Umgang mit Ressourcen und Energie.
Und, ein klarer Beweis, dass es auch ohne Plastik geht!





Aktuell ist der Kamarg in den Kultfarben Beige, Rot und Blau im PRE-Sale hier zu vergünstigten Preisen erhältlich. Im ersten Kickstarter Monat Juni gelten nach wie vor -30 % zum Ladenpreis. Der Rucksack wird ab August im Webshop und im Handel erhältlich sein.

     


                           Ich wünsche Euch eine wunderschöne stressfreie Juniwoche mit viel Natur!

                                                                           Eure Tina







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