05 Dezember 2018

#Fünf Fragen am Fünften - Dezember Edition No 12




Wer steht eigentlich hinter einem Blog, wer ist der Mensch dahinter, und wie sieht es abseits der digitalen Welt aus, die sie dem Leser präsentiert? Ich mag es und ich finde es spannend, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, und so lese ich immer wieder gerne #randomfactsaboutmeandyou , von den Menschen, die mein Interesse geweckt haben. Heute sind es Fragen, die wir BloggerInnen uns bei #Fünf Fragen am Fünften selbst stellen, die Einblick geben in unsere Ansichten, Ideen und unsere Lebenswelt, immer in Begleitung von einem Funken Selbstironie, versteht sich! Angespornt von Luzia Pimpinellas "Fünf Fragen am Fünften" bin ich erstmals mit an Bord bei ihrer monatlich erscheinenden Rubrik, die auch für euch Ansporn sein kann, mitzumachen. Oder ihr lehnt euch einfach zurück, und habt teil an meinem Alltagsgeschwafel, es ist ganz euch überlassen! Nics Blog war übrigens der allererste, der mich von Anbeginn des Bloggens an 2009 begleitet hat (und da waren es noch ihre selbst designeten Webbänder, die hier für Aufruhr gesorgt hatten und meine Nähfreude entfacht hatten), und der über die vielen Jahre hinweg weder an Kreativität noch an Witz eingebüßt hat, im Gegenteil!

Also, ran an die Tasten, und rein ins Alltagsgeschwafel mit den heutigen 5 Fragen am Fünften.


1. Was ist das Spießigste, das du besitzt? 


Was würde ich als "spießig bezeichnen? Wenn es um Utensilien und Gebrauchsgegenstände geht, denen ein abwertender Charakter zu Teil kommt, dann reihe ich mich gerne und mit einem Schmunzeln auf den Lippen unter die "Spießer" ein. Wer sagt, dass man diesen Dingen, die etwas Antiquiiertes nicht auch etwas Positives abgewinnen kann. 


Ich bin nämlich allem Geschichtsträchtigen und "Old School" sehr verhaftet und war es schon immer. Ich war auch eine der gefühlt letzten Bloggerinnen, die sich vehement gegen den Einsatz eines Smartphones wehrten, welches übrigens inzwischen zu meinem alltäglichen sehr geschätzten und essentiellen aber  gelegentlich auch sehr verhassten Zeiträuber entpuppt hat. Nun gut, zurück zum eigentlichen Thema! Ich hatte noch nie einen digitalen Kalender längerfristig in Verwendung und schwöre auf das gute alte Papier und alles was da Schreibwaren dazugehört. Schreibblock, Terminplaner und Kalender. Lose Zettel genauso wie kleine Post-its, die sich in meiner dafür vorgesehenen Lade je nach Kriterien (Blogplanung, DIY-Ideen, Privates) häufen. Nicht selten organisatorisch klug abgelegt in entsprechenden Ordnungssystemen, aber daran arbeite ich noch.






2. Worin bist du so richtig schlecht und das ist vollkommen okay?


Man hört immer wieder: dort wo Kreativität wohnt, herrsche pures Chaos. Obwohl das eine das andere nicht ausschließt, trifft es im Hause titantina mitunter zu, dass dort, wo gerade Birkenstämme für das Adventgesteck gesägt werden, die Kinder sich- versammelt auf dem Boden- auf ihre Weise der Kreativität widmen. Dazwischen werden die Mails gecheckt oder Bilder bearbeitet, während sich im Laufe des Tages ein Überangebot an Materialien und Ideen ansammelt, welches Überhand zu nehmen droht, und ich mich selbst am "Riemen reißen muss", wenn es -nach eigenen mahnenden Worten an die Kinder- darum geht: "Räume bitte gleich weg, was du hergeräumt hast, ehe du ein anderes Spiel beginnst." Ach ja, habe ich nicht schon mal erwähnt, dass Kinder uns einen Spiegel vorhalten und uns imitieren, indem was wir tun? Ich erkenne es mit einem Lächeln auf den Lippen an und gebe mein Bestes. Nein, wir geben unser Bestes.



3. Füllst du gern Tests aus?



Kennt ihr die Seite mit den persönlichen Tests aus der Sonntagsbeilage der größten österreichischen Zeitung? Für mich gehörte es über die Kinderjahre hinweg zum sonntäglichen Ritual bei Oma & Opa, diesen- sagen wir mal unprätentiösen- Test auszufüllen, um zu erfahren, ob ich entweder a) ein Organisationstalent bin oder b) einfach irgendwo mittendrin oder c) in Punkto Organisation kläglich versagte. Diese Art von Tests haben für mich im Laufe der Jahre an Interesse verloren, jedoch mag ich die kreativen Versionen, wie sie auch gelegentlich in der Zeitschrift Flow auftauchen, davon ganz gerne, um mich in einer ruhigen Minute wieder neben dem 3-Kind-Alltag auf mich selbst zu konzentrieren, oder einfach dem Alltag zu entfliehen.


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4. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?
Ein positives Feedback zu bekommen ist unbestritten Balsam für die Seele. Ehrliche Worten von lieben  uns vertrauten Menschen sind mir viel Wert, unabhängig ihres Wortlautes, denn ich finde unverhoffte und zumeist total ungeplante Momente am Bewegendsten, und sie treten oft meist dann in unser Leben, wenn wir gar nicht damit rechnen würden. Ich bin ganz klar für Spontanität, Ehrlichkeit und ich glaube, dass wir mit positiven Worten, einen netten, ernstgemeinten Kommentar sehr viel mehr erreichen oder eigentlich "bereichern" als uns eigentlich bewusst ist. 
An dieser Stelle wirft sich die Frage auf, wie es um Worte steht, die ich im Gegensatz dazu nicht hören möchte, und die ich womöglich "in den falschen Hals" bekommen habe, oder schlichtweg anders deute, als die oder der Verfasser der Worte eigentlich gemeint hat. Sie docken womöglich an einem sensiblen Punkt an und haben eine Wirkung, die uns einerseits stresst, und die ganz schön am Selbstwertgefühl nagen können. Mit konstruktiver Kritik umzugehen und sie als Chance zu sehen, eigene Gedanken zu überdenken und zu reflektieren, ist für mich ein herausfordernder Zugang, dem ich jedoch sehr offen gegenüberstehe. 




5. Was ist für dich an Weihnachten wichtig?

Bereits vor vielen Jahren machte sich eine Gegenbewegung zu Hektik und Kaufrausch in der Adventzeit breit, der ich sehr viel abgewinnen konnte und wollte. Kinder fungieren ganz unbewusst als ein Spiegel, und wenn sie in einem überfüllten, lauten Einkaufszentrum unterwegs sind, dann zeigt das meist in Kürze seine Früchte (zumindest bei meinen Kindern ist das so!), und unsere Unruhe, unser Stress überträgt sich, ob man will oder nicht, auf unsere Jüngsten. Ein Teufelskreis, oder? Wer war zuerst da, unser Stress, den wir mitbringen, da wir noch dies und jenes zu besorgen haben, oder die Reizüberflutung der Kinder? Oder gar beides, was wiederum eine Stimmung zu Folge hat, die so gar nicht zu unserer Idee von harmonischer und besinnlicher Adventidylle passt.  Aus diesen Gründen habe ich beschlossen:

Weihnachten soll so entspannt wie möglich ablaufen. Familienzeit in kleinem Kreise, in friedvoller und besinnlicher Atmosphäre. Mit Musizieren, Singen, mit dem Flackern der Kerzen, dem Geruch nach frischem Tannengehölz und strahlenden Kinderaugen.




Habt noch einen wundervollen 5. Dezember, und ich hoffe, ihr seid im neuen Jahr wieder mit dabei!

Eure Tina



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