07 April 2014

Löwenzahn-Hamburger mit Kerbel

Schon mal von Löwenzahnblättern in einem Hamburger gehört? Nein?
Die Idee kam mir spontan, als ich mit Levi in den Weinbergen unterwegs war und ich mir so meine Gedanken machte, was denn heute auf dem Mittagstisch landen sollte.
Ihr müßt wissen, ich liebe es, durch die Natur zu schlendern und dabei was Gesundes und Schmackhaftes mit nach Hause zu nehmen, das nicht schon Tausende von Kilometern in unreifem Zustand hinter sich hat. Und noch dazu ist es meist eben nicht bio. Und wenn schon, dann strapaziert es ungemein meine Geldbörse. Und dieses Bio, das nur wenige Gehminuten entfernt wuchert, ist nicht zu toppen.



Der Frühling ist da die tollste Zeit im Jahr, um sich Vorräte in Form von Kräutern und anderen eßbaren Pflanzen aus der freien Natur zuzulegen, da sie noch so frisch sind. Kräuter wie der Kerbel (Achtung: Anisgeschmack!) wachsen bei uns wild am Waldrand und vielen ist nicht mal bewußt, dass es sich  bei dem wuchernden Grün um ein Eßbares handelt. Auch die frischen Löwenzahnblätter eignen sich für Salate und wie bei uns heute, für den Burger.



So habe ich es gemacht (für 3 Pers.)

Kräuter waschen und von den Stielen zupfen. 
Ketchup mit einer Sauce aus Sauerrahm (wahlweise Joghurt) und ein paar Tropfen Worchestersauce vermischen. Essiggurken in dünne Scheiben schneiden. Paradeiser in etwas dickere Scheiben schneiden und gut salzen.
Zwiebel in dünne Ringe schneiden.
Rinderfaschiertes zu Burgern formen, salzen und in einer heißen Pfanne auf beiden Seiten anbraten, bis sie dunkelbraun sind.
Inzwischen die Burgerlaibchen im Backofen erwärmen. Herausnehmen und dick mit der Sauce bestreichen. Darauf kommt der Belag: Zwiebel, Paradeiser, Gurken, Kerbel,Löwenzahnblätter und on top die Fleischlaibchen.
Fertig!









Was das anspruchsvolle Töchterlein dazu sagt? Hmmmmm...die ist ein wahrer Fleischtiger und hat mit Genuß das Fleischlaibchen und das Gemüse verdrückt. Ich sag's ja, die Kinder essen nach Trennkost!

Habt einen schönen Wochentart!


Eure Tina


 

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