15 September 2014

titantinas Gartenecke- Winterzwiebel


Der Garten als unser grünes erweitertes Wohnzimmer, die Bepflanzung, die wohl schönste Ausbeute im Wandel der Jahreszeiten, die Blumen, und all das, was auf unserem Teller an Köstlichkeiten nach der Ernte Platz findet, hatte einen Ehrenplatz in der Gartenrubrik verdient. Pünktlich am Freitag gab es bunt gemischte Inspirationen im Grünen Freitag zu lesen. Damit ich mich nun nicht immer auf einen bestimmten Wochentag fokussieren muss, liefert seit neuestem titantinas Gartenecke quasi als Fortsetzung Inspirationen rund um den Garten und seine Früchte.



Die Premiere macht heute der Winterzwiebel. Genau dann, wenn die Sommerernte ihren Höhepunkt erreicht hat und außer verwelkten Blättern oder ausgeblühtem Salat ausgenommen Kürbisse gähnende Leere herrscht, ist der Zeitpunkt reif für eine Wiederbelebung des Hochbeetes oder anderen nutzbar gemachten Teilen des Gartens.



Noch bevor der Winterfrost über uns hereinbricht, wird das Hochbeet noch ein mal mit Erde randvoll aufgefüllt, da sich die Erde über den Winter setzt, und die kleinen Winterzwiebel werden im September oder Oktober in ca. 20 cm im Abstand und einer Tiefe von 10 cm in die Erde, am besten im sonnigen Gelände, wo er das intensivste Aroma entwickelt, gesteckt. Bereits im Mai des darauffolgenden Jahres kann der Winterzwiebel, der übrigens der Familie der Lauchgewächse angehört, geerntet werden.



Der Winterzwiebel (Allium cepa) hat seinen Ursprung wie viele andere Pflanzen im Orient, genauer gesagt im alten China, wo er bereits vor 2000 Jahren angebaut wurde. Heute zählt er zu einer der beliebtesten und weit verbreitetsten Kulturpflanzen. Aus der Küche ist sie für mich nicht wegzudenken und dient als Grundlage für beinahe jedes Gericht, da sie neben dem Knoblauch eines der intensivsten Aromen besitzt.



                       Bis bald in titantinas Gartenecke! Eure




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