09 Dezember 2014

DiY Schneeflockenkissen mit Pailetten


Grau, Schwarz, ein Spritzer Puderrosa und Weiss ergeben titantinas Wohnzimmer. Und ich bleibe dabei! Lust auf eine gemeinsame Tour durch das Reich, wo ich die meisten Stunden verbringe? Kaum eine Farbkombi hat sich bei mir so lange bewährt wie diese. Wunderbar wandelbar, dezent und doch nicht langweilig, so lautet meine Devise, die sich nun sage und schreibe seit dem frühen Sommer hält. Da ich mich, was Farben betrifft, als experimentierfreudig bezeichne, verwundert es auch mich, dass nicht schon Langeweile mit dieser eher unspektakulären Farbgebung eingetreten ist.

Winterkissen

Da ich beim letzten Flohmarktbesuch auch noch farblich dazupassende Teelichthalter, Schale und Kugeln entdeckte, was klar: die Kombi bleibt und ich beweise Standfestigkeit!



Zumindest bei der Wohnlandschaft bedarf es immer wieder einer kleinen Abwechslung in Form von selbstgenähten Kissenzugängen. Aber auch diese stelle ich am liebsten aus recycelten Stoffen, wie das neue Schneeflockenkissen, her.


Das neue Lieblingskissen ist aus einem Rest einer Fleecedecke in hellem Grau entstanden, anders als gewohnt nicht wie dieses gute Stück mit Hotelverschluss, sondern mit eingenähtem Zipp. Denn: da ich nicht so gerne mit Pailletten kuschle, kann das Kissen einfach umgedreht werden und darauf lässt es sich problemlos gemütliche Stunden neben dem Kamin verbringen. Ein wenig Glitzer darf sein, da der Rest der Weihnachtsdeko dieses Jahr relativ dezent gehalten ist.

So habe ich das Kissen gemacht:

Bevor die Zuschnitte aus Fleece rechts auf rechts zusammengenäht werden, eine Vorlage aus dem Internet für die Schneeflocke heraussuchen oder selbst eine zeichnen. Ich habe mich für diese selbst gezeichnete Variante entschieden. Sie ist wirklich easy nachzuzeichnen. Für die Pailletten habe ich keine einzelnen verwendet (das wäre mir zu langwierig), sondern diese gibt es auch auf Rollen (aktuelle: TE**) zu kaufen. 3 gleich lange Paillettenfäden zuschneiden. 5 kürzere zuschneiden, das sind dann die äußeren nach innen zeigenden Dreiecke. Mit Stecknadeln fixieren und mit der Nähmaschine drübernähen, dabei nicht zu kleine SL wählen. Darauf achten, dass die Pailetten in die richtige Richtung überlappend liegen, da sich ansonsten die Nähmaschine verheddert, da sich die Pailletten nach oben biegen. 


Nicht mal Tannenzweige habe ich mir dieses Jahr ins Wohnzimmer geholt. Dafür schmücken weisse Federn den Tannenbaum vor dem Chalkboard-Bild und mein selbstgemaltes Acrylbild hat Zuwachs von dem gefundenen Lieblingswinterwanderer vom Flohmarkt bekommen, einem hölzernen Anhänger. Die von mir bemalten Paletten kennt ihr ja bereits von hier. Der Mini-Vesparoller von Herrn W., der leidenschaftlicher Vespafahrer ist (je älter das Modell desto besser, so die Devise) stiehlt dem Fuchs aus Scrapbooking-Papier fast die Show.

So habe ich den Federnbaum gemacht:

Aus etwas dickerem weissen Papier einen einfachen Trichter formen, der an einem Ende eine Spitze bildet und auf der anderen offen ist. An der offenen Seite wird der Baum aufgestellt. Mit Kleber übereinanderlappend zusammenkleben. Mit einfachem Klebstoff Federn überlappend aufkleben, dabei an der unteren Kante beginnen.

Wenn da nicht die Silberkugeln wären, die ich mit gestanzten Klebebändern beklebt habe und es sich mit der Schneeflocke in der Schale vom Weltladen bequem machen.


Was sind denn eure momentan Lieblingsfarbkombinationen für diesen Winter? Mögt ihr es eher dezent oder so richtig knallig?
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