04 November 2015

Alltagsgeschichten: Herbst-Review


Der Herbst ist zwar noch nicht vorüber, aber mit dem Fallen des Laubes und der Metamorphose des goldenen bunten Herbstes hin zum monotonen Grau in Grau kehrt langsam aber doch der Rückzug in das traute Heim ein. Mit lodendem Kaminfeuer, holzhackendem Herrn W, und den ersten Erkundungen auf dem Babyfell in der Krabbelzone. Auch wenn der Zwerg erst 6 Wochen unter uns weilt, sieht man an einem kleinen Knirps am besten, wie schnell eine Lebensphase um ist. Und das geschieht meist viel zu schnell, wie es eben schöne Momente an sich haben. Wie schnell aus einem zarten Neugeborenen ein robustes immer selbständiger werdendes Baby wird, das von Tag zu Tag aufgeweckter und interessierter mit all seinen Sinnen die Welt erkundet. Wir sind froh, dass wir daran teilhaben können und genießen die letzten bunten Blätter vor dem Gegenlicht, ehe die Äste zur Gänze kahl sind.





mein bewegendster Moment: da gibt es momentan viele! Das Lächeln (auch wenn noch unbewußt), die intensiven Blicke aus den graublauen großen Augen, der Zwerg beim "Köpfchenheben" , das gemeinsame Bad, das Stöhnen nach dem Bäuerchen...


Schwierigster Moment: die allabendlichen Schreiphasen. Man fühlt sich irgendwie hilflos.

Nervös wurde ich: als die Kinderärztin wegen der leichten Gesichts-Asymmetrie meinte:"Das ist eine Laune der Natur, fragen sie mich nicht nach den Gründen...das bleibt ein Leben lang..."

Darüber freue ich mich: dass das Stillen so reibungslos klappt, dass das Fräulein ihre Rolle als große Schwester und Schulanfängerin mit Bravour meistert, und dass Ruben ein so entspanntes Baby mit viel Schlafbedarf ist.




Kommentare:

  1. Oh wie schööön!! Gratuliere dir zu deinem Glück und drücke die Daumen,
    dass die Schreipphasen bald überstanden sind! Die habe ich auch noch in
    schlimmer Erinnerung!
    Liebe Grüße
    Daniela

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    1. Danke dir! Im Vergleich zu meiner Erstgeborenen harmlos, die war ein waschechtes Schreibaby und den ganzen Tag am Brüllen, durch absolut nichts zu beruhigen. Und das ging das erste halbe Jahr so.Aber man macht sich trotzdem Gedanken, an was es denn fehlen könnte- typisch Mama eben:)
      Hab noch einen schönen Tag, liebe Daniela!

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  2. Hach wie schön!! Ich habe am Wochenende einen Blogbeitrag "vorbereitet" (man kommt ja spontan zu nix mehr mit dem Kleinen :-)), da steht fast das Gleiche drin - unter malt ist es auch mit Herbstbildern. Als ob du über uns und meine aktuellen Gedanken schreibst. Nur das Köpfchenheben klappt mit 3 Wochen noch nicht so, anosnten kann ich deinen bewegensten Momentemehr als teilen. Und meine Freuden- und Glückstränen kullern dabei wie nix. Auch die Schreiphasen haben wir täglich - ich mach mir da schon immer so meine Gedanken, auch wenn es anscheinend fast alle Babys betrifft. Vor ein paar Minuten waren genau 3 Wochen um. Und ja, in den 3 Wochen hat sich der kleine Mann schon so verändert - nicht nur das Äußere. Das Interesse an seiner Umgebung, die wachen Kulleraugen, die Geräusche ... Hach. Ich hoffe, ein wenig bleibt er mir noch so klein erhalten!! ... Und lieben Dank auch noch für deine lieben Worte zu unserem Sonnenschein!!
    Sei ganz lieb gegrüßt,
    Nadja

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  3. Liebe Daniela,

    das sind wirklich zauberhafte Aufnahmen. Tolle Farben und Ausschnitte.
    Der Herbst hat wirklich etwas wunderschönes.

    Liebe Grüße
    Judith

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ich freue mich riesig, wenn du dir Zeit nimmst für jeden noch so kurzen Kommentar!