21 Dezember 2015

12 Wochen Babyglück - Milestone Cards



Eigentlich sind wir ja bereits bei Woche 13 angelangt, und zwar punktgenau mit dem heutigen Tag. Dieses Mal ließ es sich jedoch nicht vermeiden, den inzwischen zur Tradition gewordenen Milestonecards-Post etwas hinauszuzögern. Warum? Wir konnten zwar dem Weihnachtsstress zur Gänze entfliehen, aber als Mama eines Säuglings lässt sich manches eben nicht mit 100 prozentiger Garantie planen. Und das ist auch gut so! Abweichungen vom Alltag stehen an der Tagesordnung, die Fenster werden dennoch vor Weihnachten nicht geputzt, und Ruben wird plötzlich unerwartet wach. Der Saugroboter dreht im Haus seine Runden während ich mir die Trage umschnalle, und es werden die anfallenden Hausarbeiten erledigt, Schulaufgaben gemacht oder ein zweistimmiges Blockflötenkonzert in Hinblick auf das erste Weihnachtskonzert des Fräuleins veranstaltet. Und dann gibt es ja auch noch den hibbeligen Hund, der auf Auslastung wartet.



Als ich mich vor wenigen Tagen mit meiner Oma, die ihren 94.Geburtstag feierte, über "Babysachen" unterhielt, wurde mir wieder bewusst und ich verspürte einen Funken Dankbarkeit darüber, wie einfach ich es als Mama´eines Säuglings habe, und die oft schlaflosen Nächte werden zu einer Nichtigkeit. Mit dem Unterschied zur Generation meiner Oma, kann ich es mir leisten, mich tagsüber auszurasten, ohne einen Gedanken an Arbeit zu verschwenden. Auf die Frage an meine Oma - die eine Schar von 4 Kindern in Weingarten und aufs Feld mitnehmen musste- wie sie ihre Verpflichtungen und die Kinder unter einen Hut bringen konnte, sieht sie mich verwundert an und sagt: "Das frage ich mich auch."



Darüber freute ich mich: das "Mit-Plaudern".

Der schönste Moment: das Lachen, wenn er beim Flötenüben mithört.

Das ist neu: Ruben ist meist gut gelaunt und lacht ausgiebig, wenn man ihn anredet und Spass mit ihm macht. Am meisten lacht er jedoch, wenn man laut gähnt :-)

Die Schreiphasen (ab 16 Uhr bis zum Schlafengehen) sind vorüber! Er beschäftigt sich zunehmends mit seinen Händen, und hat die Faust ständig im Mund. 

Das war anstrengend: das Schreien und die Nacht nach Fräuleins Weihnachtskonzert in der Kirche. Ich denke, dass er die vielen musikalischen Eindrücke erst einmal verarbeiten musste.

Unsere Lieblingsbeschäftigung: auf der Krabbeldecke unter dem Spielbogen liegen, dem Feuer im Kamin zusehen, baden, der  Spieluhr zuhören und dem Singen, die Orchidee in der Küche betrachten, in der Trage die Welt entdecken.


Darauf freuen wir uns: auf den Heiligen Abend zu viert! 



                               Macht's gut und genießt die letzten Tage vor Weihnachten! Eure





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